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Berufung fürs Leben

Provinzoberin Sr. Consilia Hofer ist  der Fels in der Brandung.  Mit Talent und Geschick hat sie auch den Heiligsprechungsprozess der Ordengründerin Bernarda Bütler begleitet
Provinzoberin Sr. Consilia Hofer ist der Fels in der Brandung. Mit Talent und Geschick hat sie auch den Heiligsprechungsprozess der Ordengründerin Bernarda Bütler begleitet ©Helmut Köck
Sr. Consilia im Bilderbogen

Menschen aus der Heimat: Ordensoberin Sr. Consilia Hofer

Auch wenn der aktuelle Zeitgeist für die Lebensform Kloster nicht viel übrig hat – sie bringt viel für ein erfülltes Leben.

Frastanz. Ordensleute der Franziskanischen Gemeinschaften sind bekannt für ihre Volksnähe und ihre bedeutende Arbeit für das soziale, kulturelle und religiöse Leben.
Sr. Consilia Hofer ist Provinzoberin der “Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf” mit Sitz im Bernardaheim.

Tiroler Wurzeln

Es ist erstaunlich, woher die fast 70-jährige die Kraft für ihre vielseitigen Aufgaben und das Engagement für Menschen in der Mission hernimmt. Liegt das an ihrer Herkunft, fragen wir sie: “Ja, das liegt sicher zum Teil an den tirolerischen Wurzeln. Vielleicht auch an der Weitsichtigkeit des offenen Gsiesertales, wo ich herkomme. Das ist sehr weit und fortschrittlich”.

Berufung

“Das soziale Engagement und das Gebet bilden eine Doppelschiene. Das muss ineinander gehen und kann nicht auseinanderdriften. Und dazu gehört das, was wir “Berufung” nennen. Ohne das innere Angesprochensein für diese Lebensform kann man einen solchen Weg im Orden nicht gehen”, meint die rüstige Ordensfrau.

Blick nach außen

Nicht immer ist sie in der “Zentrale” im Bernardaheim in Maria Ebene anzutreffen. Mindestens drei Monate im Jahr ist sie unterwegs auf “Visitation” und bereist neben den Niederlassungen in Europa, auch die afrikanischen Missionsstationen in Mali und im Tschad und ist dort vor Ort für Hilfestellungen im pastoralen und im gesundheitlichem Umfeld tätig. Auch in Südamerika, Kuba bis hin zu ihrer ehemaligen Provinz Ecuador, die sich vor fünf Jahren eigenständig machte, kümmert sie sich um die Organisation der Missionstätigkeiten und um die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitschwestern.

Begegnung gibt Kraft

Aber auch in Österreich ist sie oft unterwegs und informiert in Besuchen und Vorträgen über die Missionstätigkeiten. Ihr stetiger Begleiter ist ihr “Notebook”, elektronische Post ist schon lange mit allen ausländischen Stellen möglich. “Früher war das mit nur mit Briefen und Fax sehr mühselig und langsam”. Ihr freundliches Wesen und ihre Offenheit wird auch von den Bewohnern in Frastanz sehr geschätzt und gerne kommen sie auf einen Besuch vorbei.

Klostermarkt

Mit ihrem Organisationstalent schafft sie es auch seit vielen Jahren, gemeinsam mit anderen Schwestern einen großen Stand beim Klostermarkt in Bludenz mit allerlei Köstlichkeiten und vielseitigen Produkten zu bestücken. “Es ist immer eine schöne Zeit und eine gute Möglichkeit, um mit den Marktbesuchern in Kontakt zu treten und so manches “Ratscherle” zu machen. Wertvoll ist nicht nur der Verkauf der Angebote, die in den Klöstern gemacht werden, sondern der persönliche Kontakt”, schildert die begeisterte “Marktfrau”.

Zur Person:
Geboren am 8. Juli 1941 im Südtirol
Werdegang:
1963 Eintritt zu den “Gaissauer Schwestern”
1964-1988 in der Mission in Kolumbien
1994-2000 ist sie General-Vikarin in Bogota
seither Provinzoberin für Europa
Lieblingsessen: Pasta
Lebensmotto: “Da zu sein, Gutes zu tun und Lebensfreude ausstrahlen”

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