Bern fehlen Pläne für AKW-Krise

Bern überprüft drei Atomkraftwerke - Evakuierungspläne "in Arbeit".
Bern überprüft drei Atomkraftwerke - Evakuierungspläne "in Arbeit". ©VOL.AT/ Hartinger
Bern - Auch über drei Jahre nach Fukushima sind Evakuierungspläne "in Arbeit".
Bilder: Im Herzen des Atomreaktors
Drohnenflug über AKW hat Nachspiel
Alle rechtlichen Mittel ausschöpfen

Die Schweiz hat diesen Sommer drei ihrer fünf Atomkraftwerke abgeschaltet, um nötige Arbeiten durchzuführen: Mühleberg, Leibstadt und Beznau 2 produzieren vier Wochen lang keinen Strom. In dieser Zeit werden Brennstäbe ausgetauscht und Sicherheitsmängel erhoben.

Weit länger schon dauert die Arbeit an Evakuierungsplänen für den Notfall. Nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima hatte Bundesrat Ueli Maurer eingeräumt, dass es für einen AKW-Unfall keine ausgereiften Evakuierungspläne gebe. Er versprach eine rasche Überarbeitung der Notfallplanung.

Im Notfall mit dem Bus

Heute, drei Jahre später, sind noch alle Fragen offen. Der Bund ist Vorgaben schuldig. Nur für die Evakuierung von 3200 Menschen drei Kilometer rund um das Atomkraftwerk existiert bislang ein Konzept: Wer sich nicht selber in Sicherheit bringt, den holt der Postbus. Mehr in den aktuellen VN.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Bern fehlen Pläne für AKW-Krise
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen