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Bericht: Signa Prime bereitet offenbar Insolvenzantrag vor

Signa Prime bereitet laut einem Bericht scheinbar einen Insolvenzantrag vor.
Signa Prime bereitet laut einem Bericht scheinbar einen Insolvenzantrag vor. ©APA/EVA MANHART (Symbolbild)
Laut einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" vom Freitag, der sich auf Personen beruft, die mit der Angelegenheit vertraut sind, bereitet die Signa Prime, eine bedeutende Tochtergesellschaft der Signa Holding des österreichischen Immobilieninvestors René Benko, offenbar einen Insolvenzantrag vor.
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Es wird erwartet, dass dieser Antrag innerhalb der nächsten zwei Wochen gestellt wird. Eine Stellungnahme von Signa war für die APA zunächst nicht zu erhalten.

Insider: Management von Signa Prime arbeitet an Sanierungsplan

Insidern zufolge arbeitet das Management von Signa Prime intensiv an einem Sanierungsplan für eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Ziel sei es, das Gericht von dieser Form der Insolvenz zu überzeugen, in der Hoffnung, dadurch Vermögenswerte zu sichern. Dies könnte auch die Chancen der Signa Holding verbessern, das Insolvenzverfahren zu überstehen. Der Erfolg dieses Plans bleibt jedoch unsicher.

Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags der Signa Holding wurden die Verbindlichkeiten auf 5 Milliarden Euro geschätzt, verglichen mit knapp 2 Milliarden Euro Ende 2022. Ein Grund für diese Differenz sind Haftungszusagen der Holding für ihre Tochtergesellschaften. Ein Insider erklärte gegenüber dem "Spiegel": "Das schlägt nach oben durch." Zudem gibt es Fragen zum Wert des Vermögens der Holding. Ende 2022 wurde dieses mit 6,1 Milliarden Euro bewertet, während der Insolvenzantrag Ende September nur noch 2,8 Milliarden Euro auswies. Der Wertverlust betrifft sowohl große Unternehmensanteile als auch "verbundene Unternehmen".

(APA/Red)

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