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Bergslalom Eichenberg

©Joe Dür Eichenberg
Sehr geehrter Herr Mack
  
Mit Interesse habe ich den Artikel im Bregenzer Blättle gelesen in welchem Sie sich vehement gegen die Austragung des Bergslalom auf den Eichenberg stark machen.
 
Ich war vergangenen Herbst das erste Mal als Teilnehmer am Rennen dabei und war überwältigt wie schön die Gegend um Lochau und Eichenberg ist. Es ist mir in sehr guter Erinnerung wie schön der Ausblick hoch über dem Bodensee ist. Seither habe ich mit meiner Familie schon zwei Ausflüge nach Eichenberg gemacht. Hätte ich nicht am Rennen teilgenommen, wäre das sicher nie der Fall gewesen und ich würde heute die Gegend um Eichenberg überhaupt nicht kennen.
 
Ich stamme aus der Region in welcher am kommenden Wochenende über die Kandidatur zur Austragung der olympischen Winterspiele abgestimmt wird. Wie in Ihrer Gegend nimmt der Tourismus einen sehr hohen Stellenwert ein. Hunderte ja tausende von Autos würden bei der Austragung der Olympiade mit der Anfahrt das Prättigau belasten. Heute schon fahren an einem schönen Wochenende jeweils hunderte von Autos und Cars durch das Prättigau um in Klosters oder Davos Ski zu fahren. Solche Verkehrsaufkommen kennt das Vorarlberg sicher auch zur Genüge.
 
Heimspiele von Sportvereinen wie z.B. die Handballer von Bregenz ziehen glücklicherweise in regelmäßigen Abständen Zuschauer in die Hallen oder auf die Sportplätze. Gewöhnlich reisen diese mit Autos oder Bussen an. 10, 20, 30 oder gar hunderte von Fahrzeugen sind dafür unterwegs?
 
Der SV Lochau bietet vielen Menschen eine Plattform für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Zuhause wie auch auswärts wird gekickt, Tischtennis gespielt, Leichtathletik und vieles mehr betreiben. Gereist wird auch hier sicher hauptsächlich mit Autos oder Bussen.
 
Nehmen wir die Bregenzer Festspiele. Verteilt auf über 30 Tage finden täglich bis zu fünf Konzerte statt. Viele der Besucher reisen mit ihren Autos oder mit Bussen an. Sind es hundert, zweihundert oder gar tausende?
 
Einkaufen im Vorarlberg. Für viele Schweizer ist es interessant in Österreich einzukaufen. Zwei bis dreimal pro Jahr mache ich das mit meiner Familie auch. Meistens in Feldkirch. Ich habe bisher noch niemand getroffen, der mir klarmachte wir seinen nicht willkommen. Auch sind an den besagten Tagen ebenfalls auch sehr viele Fahrzeuge mit österreichischen Kontrollschildern unterwegs zu den Einkaufszentren unterwegs. Eventuell auch Mitglieder der Grünen.
 
An den Rennsportveranstaltungen, sei es am Eichenberg, in Röthis oder in Damüls bewegen sich jeweils gerade einmal ca. 100 bis ca 150 Fahrzeuge auf den Pisten/Strassen. Mit Begleitungen sind es vielleicht 200. Wenn Sie nun berichten, dass einzelne dieser Veranstaltungen bezüglich Klimaschutz nicht akzeptabel sind, müssen alle oben genannten Veranstaltungen und Organisationen ebenfalls in Frage gestellt werden. Da jede einzelne größere Veranstaltung eine wesentlich größere Belastung darstellt als eine Motorsportveranstaltung mit 100 bis 150 Teilnehmer.
 
Es ist traurig, sei es in der Schweiz und offenbar auch in Österreich, dass die Gegner von Motorsportveranstaltungen immer wieder über den Klima- oder Umweltschutz versuchen solche Veranstaltungen zu verunmöglichen. Es würde mich freuen, wenn die von Ihnen zitierten Autonarren auch künftig die Möglichkeit haben ihrem geleibten Hobby nachzugehen.
 
Freundlich grüsst sie aus dem Prättigau
Florian Kasper

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