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Berger setzt auf Williams-BMW

Laut Meinung von Gerhard Berger hat BMW-Williams beste Karten, den WM-Titel in der Formel-1 zu holen. Dass mit Christian Klien wieder ein Österreicher in der Königsklasse fährt, freut den Tiroler.

Dass Berger wie zuletzt in Deutschland kolportiert Toyota-Teamchef werden soll, verweist der 44-Jährige in den Bereich der Fabel. Nicht dass Berger („Die Geschichte mit Toyota ist Blödsinn”) prinzipiell an einem Teamchefposten in der Formel 1 abgeneigt wäre, aber derzeit befindet sich der Tiroler weiterhin „auf Urlaub”. Und auch wenn der zehnfache GP-Sieger derzeit „die Formel 1 nicht lebt”, sondern sich verstärkt seiner Familie widmet, ist er natürlich mit mehr als einem Ohr hautnah dran an der Formel 1.

Für Berger ist deshalb klar, dass Ferrari unter gewissen Umständen wieder das Maß der Dinge sein könnte: „Wenn Bridgestone nachlegt, können sich die anderen warm anziehen”, so Berger. Auch wenn es vier Monate vor dem WM-Start in Australien mehr Wenn und Aber als Fakten gibt, einer Sache ist sich Berger sicher. „BMW ist derzeit am weitesten von allen. Sie werden vom Start weg ready sein. Und der Motor wird zumindest gleich gut wenn nicht sogar überlegener sein als in der vergangenen Saison. Ich könnte mir gut vorstellen, mein Geld auf Williams-BMW zu setzen.”

Dass mit Christian Klien wieder ein Österreicher in der Formel 1 fährt, freut Berger. „Gut für das Motorsportland Österreich und im Zweifelsfall ist es wichtiger, einen Fahrer in der WM zu haben als einen Grand Prix.” Der Neo-Jaguar-Pilot habe seine Chance verdient, „weil er von allen Österreichern die besten Resultate hatte.” Berger weiter: „Er ist aus dem Nichts gekommen, hat aber in allen Klassen stets eine gute Figur gemacht und deshalb diese Chance verdient. Jetzt liegt es nur noch an ihm.”

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