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Bereits 15 Hochwasser-Tote in Sachsen

Die Zahl der Toten beim Hochwasser in Sachsen hat sich nach Angaben des Dresdner Innenministeriums vom Montag inzwischen auf 15 erhöht.

Zwei seit vergangenem Mittwoch vermisste Männer wurden am Sonntagabend tot geborgen. Die Leiche eines 52-Jährigen entdeckten Helfer bei Aufräumarbeiten in Dresden-Leuben. Im Geröll in Glashütte wurde ein 50-Jähriger tot aufgefunden. Damit gelten immer noch 26 Menschen als vermisst, teilte das Innenministerium mit.

Trotz sinkender Pegelstände in Dresden und einigen anderen Orten entlang der Elbe ist die Hochwasserlage nach zahlreichen Dammbrüchen auch am Montagmorgen weiter dramatisch. Allein aus den Elbe-nahen Gebieten des Landkreises Wittenberg in Sachsen-Anhalt meldete der Krisenstab sieben Dammbrüche. In Dessau überschwemmte die Mulde nach einem Dammbruch in der Nacht einen Ortsteil vollständig. Elbabwärts rüsten sich die Menschen für die heranrollende Flutwelle.

Russland hat die ersten Helfer zum Kampf gegen das Hochwasser nach Deutschland geschickt. Ein Frachtflugzeug Iljuschin-76 mit zwei Amphibienfahrzeugen und 14 Katastrophenschützern an Bord sei von Moskau nach Dresden abgeflogen, teilte das Ministerium für Zivilschutz am Montag in Moskau mit. Ein Konvoi von 15 Lastwagen mit Motorpumpen solle am Dienstag aufbrechen, meldete die Agentur Interfax. Auch Tschechien und die anderen von der Flut betroffenen Länder sollen Hilfe aus Russland erhalten.

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