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Benny Gleeson präsentiert seine neuen Pläne

Benny Gleeson mit einem seiner Dämonen.
Benny Gleeson mit einem seiner Dämonen. ©Edith Rhomberg
 In regelmäßigen Abständen stellt der als Musiker bekannte Dornbirner seine Werkzyklen und einzelne Skulpturen aus.
Das platonische Tor

 

Dornbirn. Es klang konsequent, als Benny Gleeson vor geraumer Zeit seinem Leben als Musiker den Rücken kehrte, um sich neu zu erfinden. Und konsequent war es auch. „In der Einöde Portugals sah ich einen Haufen großer Steine auf dem von mir zuvor erworbenen Areal“, so Gleeson. Diese Steine waren der Impuls für den Dornbirner, sich mit der Materie, den Formen und Botschaften zu befassen. Zuerst mental. Später erst wurden die existenziellen Fragen konkret und mündeten schließlich im ersten Werkzyklus und der Ausstellung As PEDRAS do MONTE ZAMBUJEIRO. Somit legte der 1951 in England Geborene im Jahr 2016 den Grundstein für seine Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst.

Allein der Klang der Musik war nicht gänzlich verstummt. Kaum eineinhalb Jahre später erfand und schuf Benny Gleeson die Klangskulptur Pentaphonolith. 2019 folgte die Ausstellung „In Malleo Veritas“ im Schmiedemuseum in Röthis.

Was demnächst geplant ist

Schon sehr bald werden sich die Dämonen des Benny Gleeson an die Öffentlichkeit wagen – der VN-Heimat ermöglichte er vorab spannende Einblicke in sein Atelier. Zuvor aber gibt er preis, was sein übernächstes Projekt sein könnte. Gleeson schwebt erneut eine interaktive Klangskulptur vor, die er als „das platonische Tor“ bezeichnet. „Durch Trommeln mit den Händen wird die magische Kraft im Resonanzklang hervorgerufen“, erklärt der Künstler. Und wer es esoterisch mag, kann durch das 1,90 Meter hohe Tor in sein neues Leben schreiten. „Allerdings kann das Durchschreiten auch spielerisch und ohne besondere Absicht geschehen“, räumt er ein. Vor der Realisierung des arbeits- und kostenintensiven Unterfangens möchte Gleeson eine Mithilfe zur Finanzierung klären sowie einen adäquaten Platz für die Aufstellung finden und definieren. Kunst am Bau im öffentlichen Raum, bestehende Gebäude und Plätze kämen dafür infrage.

Die Projektbeschreibung

Das platonische Tor, geformt aus fünf Dodekaedern, welcher wiederum einen der fünf platonischen Körper bildet. Neben den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser, Luft repräsentiert der Dodekaeder das fünfte, immaterielle Element, je nach Interpretation den Geist oder die Liebe.

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