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Beitritt Stadt Feldkirch zur "Regio Vorderland"?

Die Bürgermeister der Region Vorderland trafen sich zur Diskussion. Bgm. Summer reiste mit dem „Landrad“ an.
Die Bürgermeister der Region Vorderland trafen sich zur Diskussion. Bgm. Summer reiste mit dem „Landrad“ an. ©Marktgemeinde Rankweil
Noch heuer wird die Entscheidung über eine Aufnahme erfolgen.

Weiter planmäßig laufen bei den zwölf Gemeinden der Regio Vorderland die Diskussionen und Vorbereitungen für eine Aufnahme der Stadt Feldkirch in diese Regio. Nachdem die Statuten der Regio mit ihren bisher zwölf Mitgliedgsgemeinden entsprechend geändert worden sind, steht der Aufnahme von Feldkirch rein rechtlich nichts mehr im Wege. Die Einwohnerzahl in den Mitgliedsgemeinden würde sich von bisher rund 31.000 Einwohnern auf über 60.000 verdoppeln und der Regio damit mehr Gewicht verschaffen.

Bei der jüngsten Vorstandssitzung wurde das Thema in Anwesenheit des Feldkircher Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold noch einmal erörtert und die weitere Vorgangsweise beraten.

„Es zeigte sich in der Debatte einmal mehr, dass die überwiegende Mehrheit der Regio-Bürgermeister die Aufnahme der Stadt Feldkirch als für alle Seiten vorteilhaft betrachtet und deswegen klar befürwortet“, berichtet Regio-Obmann Bgm Josef Mathis (Zwischenwasser).

In den nächsten Wochen wollen die Regio-Bürgermeister das Thema in den zuständigen Gremien der jeweiligen Gemeinden abschließend diskutieren. Gemäß dem Fahrplan soll die Mitgliederversammlung der Regio – dazu gehören neben den 12 Bürgermeister auch 40 weitere Mitglieder der Gemeindevorstände – am 14. November in Rankweil über die Aufnahme abstimmen.

 

Regionale Produkte gemeinsam vermarkten

Über ein interessantes Konzept zur gemeinsamen Vermarktung regionaler Produkte wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung der Regio Vorderland ebenfalls diskutiert. Beatrix Hohengartner und Josef Summer, die sich im Verein „Garten Vorarlbergs“ unter anderem schon für die nachhaltige Pflege von Hochstamm-Baumkulturen engagiert haben, wollen eine regionale „Drehscheibe“ für die Lagerhaltung, die Qualitätssicherung und den Vertrieb der landwirtschaftlichen Produkte im Vorderland installieren. Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit würde über Mittel der Europäischen Union stark gefördert. Über das Projekt und seine Chancen wird jetzt in den einzelnen Gemeinden weiter beraten.

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