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Beim Skifliegen kopfüber gestürzt

Auf der weltgrößten Schanze in Planica (Slo) stürzte der 17-jährige Primoz Roglic schwer. Der Lokalmatador krachte im ersten Training kopfüber auf den Aufsprunghügel. Den ersten Bewerb am Freitag gewann Adam Malysz.

Gleich im ersten Training gab es trotz idealer Bedingungen zwei schwere Stürze. Neben einem Vorspringer, der einen Nasenbeinbruch erlitt, war auch der 17-jährige Slowene Primoz Roglic betroffen, der nach einem Absprungfehler mit dem Körper hart aufschlug und bewusstlos den Aufsprunghügel hinunterkollerte. Er wurde mit einem Luftröhrenschnitt erstversorgt und ins Spital geflogen. Nach ersten Meldungen kam er ohne lebensgefährliche Blessuren davon.

Malysz gewann Skifliegen in Planica
Der Pole Adam Malysz hat am Freitag die erste von drei Skiflug-Konkurrenzen in Planica für sich entschieden. Mit 208,5 und 221,5 Metern setzte sich der Normalschanzen-Weltmeister von Sapporo souverän vor dem Schweizer Simon Ammann (15,1 zurück) und dem Slowenen Jernej Damjan (20,7 zurück) durch. Malysz übernahm im Weltcup mit 46 Punkten Vorsprung wieder die Führung vonr Anders Jacobsen, der Rang sechs belegte.

Bestplatzierter Österreicher war Martin Koch als Fünfter (203,5/204,5). Andreas Kofler belegte Rang elf und ÖSV-Rekordler Andreas Widhölzl konnte sich mit den Rückenwind-Bedingungen neuerlich nicht anfreunden. Er landete nur auf Rang 20 und damit auch hinter seinen Landsleuten Thomas Morgenstern (15.), und Wolfgang Loitzl (16.).

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