Beim „Leuchtturm“ läuft Countdown

Bürgermeister Elmar Rhomberg und Atrium-Geschäftsführer Jeannot Fink beim Lokalaugenschein im Gespräch mit Optikermeister Michael Friesenecker.
Bürgermeister Elmar Rhomberg und Atrium-Geschäftsführer Jeannot Fink beim Lokalaugenschein im Gespräch mit Optikermeister Michael Friesenecker. ©Peter Strauß
Erste Eröffnung ist für Mai/Juni geplant – Optiker und Reisebüro sind mit an Bord.

Lauterach. (stp) Der bisher milde Winter war hilfreich, die Bauarbeiten am Lauteracher „Leuchtturm-Projekt“, der Verbauung beim ehemaligen Rathaus, samt dazugehörendem Wohnbauvorhaben waren witterungsbegünstig und liegen voll im Zeitplan, wie Jeannot Fink und der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg bei einem Lokalaugenschein auf der Baustelle im ehemaligen Rathaus erläuterten.

Optiker und Reisebüro

Aber nicht nur der gute Baufortschritt freut die Partner bei diesem zukunftsweisenden Projekt. „Wir haben die ersten beiden Mietverträge fixiert – und dabei zwei Wunschpartner gewinnen können“, freut sich Fink. Mit dem Optikermeister Michael Friesenecker, der sich nach über zehnjähriger Tätigkeit in Liechtenstein selbstständig machen will und einem Reisebüro werden Geschäfte angesiedelt, die in Lauterach „fehlen“. „Als wir nach dem Umzug von Sozialzentrum und Rathaus ein Konzept für die Nachnutzung der frei gewordenen Liegenschaften erarbeitet haben“, so Rhomberg, „haben uns die Vorstellungen von Atrium überzeugt und das Unternehmen hat deshalb auch den Zuschlag bekommen:“

» Entwicklung des gesamten Quartiers

» Tiefgaragenplätze und Außenparkplätze für Kunden

» Neugestaltung der Außenanlagen

» Neugestaltung des Montfortplatzes

» Erhalt und Stärkung des Ortszentrums durch neue Geschäfte, wobei ein Optiker an der Spitze des „Wunschzettels“ genannt wurde

» Nutzungsmix (arbeiten, Wohnen, Mieten, Kaufen)

„Eine CIMA-Studie hat vor einigen Jahren aufgelistet, was in Lauterach noch fehlt. Ein Optiker und ein Reisebüro standen dabei ganz oben, und deshalb sind wir froh, dass sich jetzt genau diese Sparten am Montfortplatz etablieren werden“, so Rhomberg.

Von der Qualität überzeugt

Größter Nutzer im Leuchtturm-Projekt wird jedoch Atrium sein. Das Unternehmen ist von der Qualität seines Projekts so überzeugt, „dass wir eineinhalb Stockwerke im alten Rathaus selbst übernehmen werden und den Firmensitz von Bregenz nach Lauterach verlegen“, erläutert Fink bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten. Es sei die beste Werbung und ein überzeugendes Argument, „wenn man den Kunden das Leuchtturm-Projekt ,live‘ präsentieren könne.“

Der weitere Fahrplan

Nach der Fixierung der künftigen Nutzung „können wir die Räumlichkeiten entsprechend einrichten und auf die Erfordernisse abstimmen“, umreißt Fink den weiteren Baufahrplan. Atrium selbst und das Optikgeschäft werden schon Ende Mai/Anfang Juni eröffnet. Im Oktober ist der Bezug der ersten Miet- und Mietkaufwohnungen geplant, ein paar Wochen später sollen die Eigentumswohnungen bezogen werden und im März 2015 die letzte Bauetappe, wo wiederum Mietwohnungen und das Reisebüro situiert sind.

Ein mutiger Schritt

Optikermeister Michael Friesenecker räumt ein, dass er „schon ein paar Nächte darüber schlafen musste, denn eigentlich hätte ich mir zum Start in die Eigenständigkeit etwas kleineres vorgestellt. Aber der attraktive Standort und die Chancen, die ich hier sehe, haben mich dann doch dazu bewogen, diese ,große Lösung‘ zu wagen.“ Der gebürtige Bludenzer hat sich sein berufliches Rüstzeug in Liechtenstein geholt. „In einer Firmenkonstellation, die bei uns nicht möglich ist. Dort war das Optikgeschäft einer Augenarztpraxis angegliedert.“

Run auf Wohnungen

Nicht nur die Geschäftsflächen, auch die Wohnungen im Projekt Montfortplatz sind heiß begehrt, wie Bürgermeister Rhomberg anmerkt. „Es gibt für den Bauabschnitt, der heuer bezugsfertig wird, seit Wochen eine Fülle von Anfragen. Offenbar setzt sich auch bei der Bevölkerung immer mehr die Ansicht durch, dass Wohnen im Umfeld hervorragender Infrastruktur unter dem Strich günstiger möglich ist als auf der grünen Wiese, wo zwar die Nettokosten vielleicht etwas günstiger sind, die langfristigen Nebenkosten – wie ein Zweitwagen oder weite Wege zum Arbeitsplatz oder Einkaufen – aber teuer zu stehen kommen.“

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