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Beflaggungsstreit: Das sagt die Gemeinde Mittelberg

Nach harter Kritik rund um die Beflaggung ist die Gemeinde Mittelberg zurückgerudert.
Nach harter Kritik rund um die Beflaggung ist die Gemeinde Mittelberg zurückgerudert. ©VOL.AT/Steurer
Nach der heftigen Kritik wegen der Aufforderung zur Beflaggung zum Kanzlerbesuch rudert die Gemeinde jetzt zurück.
Beflaggung für Kanzler sorgt für Unmut

Am Mittwochabend ist Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Gast in Mittelberg. Nach einem kurzen Pressestopp geht es für den Kanzler sowie LH Wallner, LR Gantner und Staatssekretär Brunner nach Hirschegg zum Arbeitsgespräch. Da ein persönlicher Kontakt mit den Politikern aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich ist, forderte die Gemeinde Mittelberg die Bevölkerung auf die Häuserfassaden zu beflaggen und sich für Bekundungen an die Walserstraße zu stellen.

Die Aufforderung wurde nach der Kritik entfernt. Nach noch mehr Gegenwind gab die Gemeinde am Mittwochnachmittag auf Facebook ein weiteres Statement ab. Die Idee der Beflaggung sei als Zeichen der Wertschätzung vonseiten der Gemeinde für die Bemühungen zu verstehen. Der Bund und auch das Land seien über die Aktion nicht informiert gewesen. "Wir nehmen aber zur Kenntnis, dass diese Geste von manchen Personen falsch aufgefasst wurde und werden auf diese nun verzichten", heißt es vonseiten der Gemeinde. Abschließend stellte die Gemeinde klar, dass dies keine Anordnung an die Bevölkerung gewesen sei, sondern immer auf Freiwilligkeit beruht habe.

Kanzler Kurz besucht das Kleinwalsertal

(VOL.AT)

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