Beeindruckender Vortrag mit Bruno und Marlene Renner

Bruno und Marlene Renner, Obmann Willi Hagleitner, Verwaltungs-Dir. Günter Amann
Bruno und Marlene Renner, Obmann Willi Hagleitner, Verwaltungs-Dir. Günter Amann ©Renner, Bandi Koeck
Der Verein der Freunde der Stiftung Maria Ebene (Friends of ME) lud das Ehepaar Renner zum Vortrag „Begegnungen mit Äthiopien“ über ihre ehrenamtliche Tätigkeit ins KH Maria Ebene ein.
Hilfseinsatz in Äthiopien

Frastanz. (BK) Obmann Willi Hagleitner durfte neben Primarius Reinhard Haller, Verw.-Dir. Günter Aman,  Stiftungspräsident Josef Fink,  Kuratoriumsmitglied Josefine Winkler zahlreiche Gäste von „Friends  of ME“ begrüßen, die teilweise sogar aus Salzburg angereist waren. Der langjährige Gemeindarzt Dr. Bruno Renner und dessen Gattin Marlene besuchen zwei bis dreimal im Jahr für jeweils drei bis sechs Wochen die 16 Missionsstationen und sorgen sich um medizinische Einsätze in verschiedenen Gesundheitsstationen des Vikariats Awasa. Für die rund 400.000 Menschen sind das die  medizinischen Anlaufstellen.

 Seit Jahren im Einsatz
Die Missionsstationen werden von Krankenschwestern verschiedenster Nationalitäten geführt. “Bei den Schwestern gibt es eine sehr positive Lebenseinstellung, und es ist fast unglaublich, wie die Patienten ihre oft schweren Erkrankungen geduldig und mit einer Schmerzunempfindlichkeit ertragen”, so Dr. Renner. Vier Wochen war das engagierte Ehepaar heuer im Einsatz. Diesmal hatten vier Schülerinnen der HLW Institut St. Josef die Möglichkeit, den Einsatz in Äthiopien mit Begeisterung vor Ort zu erleben. Die HLW-Schülerinnen engagieren sich seit fünf Jahren und unterstützen finanziell die Hilfsprojekte. Heuer konnten die dringend erforderlichen Umbaumaßnahmen in weiteren drei der elf Stationen in die Wege geleitet werden. Mit Abschluss dieser Arbeiten in den nächsten Monaten sind nun alle Kliniken in einem Zustand, der ein medizinisches Arbeiten und die Betreuung der Patienten auf gutem Niveau möglich macht.  Der Schwerpunkt beim Besuch der Gesundheitsstationen lag diesmal in der Ausbildung des medizinischen Personals in den Kliniken selbst. Auch wenn es immer wieder kleine Rückschläge gäbe, so freuen sich die Helfer aus dem Ländle, dass durch ihre Mitarbeit und das Einbringen ihrer Kompetenzen, die medizinische Basisversorgung, die Verbesserung der Hygiene und die Fortbildung der Mitarbeiter den Menschen in dieser Region zugute kommt und nachhaltig wirke.

Spenden richtig eingesetzt
Die gezeigten eindrucksvollen Bilder, welche oft Bedrückung bei den Zusehern hervor riefen, dokumentierten, dass die Spenden aus dem Ländle hier richtig und sinnvoll ankommen und umgesetzt werden. Auch der Fond für Patienten, die sich die Behandlung einer schweren Erkrankung selbst nicht leisten können, sei für sie ein wichtiger Schwerpunkt. „Alle unsere Aktivitäten bedeuten mehr als nur den berühmten Tropfen auf den heißen Stein und sind nur mit eurer Unterstützung möglich. Wir bedanken uns bei euch allen ganz herzlich im Namen unserer Patienten“, so Renner abschließend. Die nächste Äthiopienreise für 2014 ist bereits geplant. Obmann Hagleitner dankte dem Ehepaar als „Boten unseres Landes“, für die tiefen und auch zum Teil erschütternden Eindrücke. Es war für alle eine gute Einstimmung auf den bevorstehenden Advent, der zum Nachdenken anrege. Beim anschließenden, schon traditionellen Pellkartoffel- mit Käse-Essen gab es noch viel über den bemerkenswerten Hilfseinsatz zu diskutieren.   

 

 

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