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Bayrische Power ganz ohne Lederhose

Der Binser
Der Binser ©Christof Egle
„Der Binser“ brillierte zum Auftakt des Altacher „Kultober“
Der Binser in Altach

Altach. Wer Helmut A. Binser, oder liebevoll den „Binser“ nicht kennt, dem sei er kurz beschrieben. Frauen würden den Oberpfälzer wohl in die Kategorie „Teddybär“ klassifizieren. Tollpatschig, liebevoll und vor allem lustig. In seinem bereits vierten Bühnenprogramm präsentiert das bayerische Original einen bunten abwechslungsreichen Abend aus Liedern, Gstanzln und Geschichten aus seinem Leben. Begleitet wird er auf der Bühne von seiner Gitarre, seiner Quetsche „Karlheinz“ und seinem unsichtbaren Hund Alfred. Geprägt ist sein Leben von seiner größten Angst: Es gibt Freibier und er weiß nicht wo. Politisch korrekt denkt der Binser aber auch an die Frauen und kennt deren Furcht vom Versäumen eines Sommerschlussverkaufs. Er erzählt über die Schwierigkeiten vom Essen eines Thunfischs in Tomatensauce um fünf Uhr in der Früh und singt über die Mühen des Tags danach. Denn eins darf bei einem Bayern wie dem Binser nie fehlen: Die gepflegte Halbe in der Hand. Aufgewachsen im bairischen Wald hat er sich auch nie von den harten Arbeiten gedrückt wie der bis zu drei Jahre dauernden Holztrocknungswache, stets begleitet von seinem treuen Alfred. Dem auf die 40 zugehenden Binser ist aufgrund des Alters seine Gesundheit immer wichtiger, unzählige Male hat er bereits mit dem Rauchen aufgehört und bekämpft seine landestypische Schnupftabaksucht mit Globuli. Dazu gibt es weitere Medizintipps. Seine eigenen Erfahrungen mit der Todesnähe aufgrund von Männerschnupfen bekämpft er stets mit einem Mix aus Aspirin und Kamillenlikör. Das ausdrückliche Wunschkind Binser („zumindest vor meiner Geburt“), beleuchtet seinen beruflichen Werdegang und warum er sich in der Schule immer schon mehr für die Pausen, als für den Unterricht interessiert hat. In Altach Theater im KOM herrschte auf jeden Fall bald Wirtshausatmosphäre, man gewinnt den Eindruck als würde einem der beste Spezl (bairisch für Freund), Episoden aus seinem Leben erzählen. Gemütlich, zünftig, echt – ein mehr als gelungener Start in den Altacher „Kultober“. Weitere Termine: 12.10. Aida Loos, 18.10 Joesi Prokopetz, 26.10 Julia von Miller Quartett und 31.10. Leo Lukas & Simon Pichler. Weitere Infos und Karten über http://www.theaterkreis.info/ CEG

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