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Bawag: Kontenbewegungen bestätigen Transaktionen

Michael Glatzmeier von der „Sonderkommission BAWAG“, berichtete über die Untersuchung der finanziellen Transaktionen im BAWAG-Skandal: Aufgrund von vier Kontoöffnungsbeschlüssen wurden die BAWAG-Konten von 47 Gesellschaften bzw. Personen geöffnet.

Insgesamt 43.000 Transaktionen wurden untersucht, dabei sei im wesentlichen das Ergebnis der diversen Berichte zum BAWAG-Skandal (Karibik-Bericht, OeNB-Bericht) bestätigt worden, erklärte Glatzmeier.

Wohin das Geld von der BAWAG dann gegangen sei, wurde allerdings nur teilweise festgestellt, „größtenteils nicht“, erklärte Glatzmeier auf Befragung durch Richterin Claudia Bandion-Ortner. Auf Grund der Belege sei das Ziel des Geldes nicht eindeutig zu erkennen, wenn die Transaktion über Korrespondenzbanken geführt werde, erläuterte Glatzmeier den Soko-Bericht vom 24. Juli 2007 zu den Kontoöffnungen und Geldflüssen. Im Zuge der Ermittlungen habe er Einvernahmen durchgeführt, an Hausdurchsuchungen teilgenommen und sei auch in Liechtenstein – wo die Stiftungen der BAWAG angesiedelt waren, Anm. – zum Einsatz gekommen.

Die „Sonderkommission BAWAG“ des Bundeskriminalamts (BKA) hatte am Höhepunkt 30 Polizeibeamte im Einsatz, derzeit sind noch 15 Ermittler tätig. Dabei sind offenbar auch die Vorgänge im Jahr 2005, die nicht vom laufenden BAWAG-Prozess erfasst sind, Gegenstand ihrer Ermittlungen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, wie und ob die Ergebnisse dann verwertet würden obliege der Justiz, hieß es heute am Rande des Prozesses.

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