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Baustart für das Biomasse-Heizwerk

Gemeindepolitiker, Exponenten beteiligter Firmen und Angestellte des Bauamtes feierten mit Anrainern den Baustart.
Gemeindepolitiker, Exponenten beteiligter Firmen und Angestellte des Bauamtes feierten mit Anrainern den Baustart. ©Ferdinand Ortner
Lustenau. Mit einer Spatenstichfeier im Foyer des Rathauses fiel vergangene Woche der offizielle Startschuss für den Bau des Biomasse-Nahwärme-Heizwerkes beim Rathaus.

Umweltreferent GR Mag. Thomas Mittelberger informierte die geladenen Gäste – unter anderem die Gemeinderegierung mit BM Hans-Dieter Grabher und Vize Dr. Kurt Fischer sowie mehrere involvierte Firmen- und Bauamtsmitarbeiter sowie Anrainer – über das einstimmig beschlossene umweltfreundliche Projekt. Er dankte für das Vorschussvertrauen und dem Planungsteam, besonders aber DI Stephen Kaltheier von der Energietechnik-Firma E-Plus (Egg) und Markus Waibl, dem Leiter der Arbeitsgruppe. Planer DI Kaltheier erläuterte die enorme Energie-Einsparung durch das Heizwerk und nannte die wichtigsten Eckdaten.

Zentrale Heizanlage

Im Keller des Rathauses wird eine zentrale Heizanlage errichtet, in der Wärme-Energie aus Biomasse – in diesem Fall Hackschnitzel aus Vorarlberg – erzeugt wird. „Die Anlieferung der Hackschnitzel zum unterirdischen Brennstoffbunker erfolgt durchschnittlich zwei- bis dreimal pro Woche“, so GR Mittelberger. „Mit Beginn der Heizperiode im Frühherbst dieses Jahres werden achtzehn Objekte im Nahbereich des Rathauses mittels eines Verteilungsnetzes mit dieser erneuerbaren Energie versorgt.“

Vorteile

Für die Abnehmer bedeutet die gemeinsame Wärmeversorgung ein umweltfreundliches und kostengünstiges Heizen, außerdem vor allem Versorgungssicherheit, stabiler Wärmepreis und Heizen mit bestem Wirkungsgrad und hohem Bedienungskomfort. Sie benötigen auch keinen Lagerraum, Wartungs- und Reparaturkosten entfallen. „Mit Inbetriebnahme der Biomasse-Nahwärme-Anlage wird sich der CO2-Ausstoß aus den Gemeindeanlagen auf rund 720 Tonnen pro Jahr verringern. Dies entspricht einer Reduzierung um mehr als zwei Drittel innerhalb von fünf Jahren“, bestätigt DI Rudi Alge von der Umweltabteilung. „Die regionale Wertschöpfung durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe liegt bei geschätzten 120.000 Euro.“ Während der Bauphase ergeben sich Verkehrsbehinderungen. Die Zufahrt über die Rathausstraße zum Bauamt und zur VS Kirchdorf ist gesperrt: eine Zufahrt von der Kaiser-Franz-Josef-Straße aus bleibt bestehen.

biomasse-nahwärme-anlage

• Wärmenetz-Länge: 980 Meter
• Nutzenergiebedarf der Abnehmer: 1.480.000 KWh im Jahr (= 150.000 Liter Heizöl)
• Leistung Biomasse-Kessel: 90 %
• Jahresbedarf Biomasse: ca. 2500 Schütt-Raummeter
• Nutzinhalt Brennstoff-Bunker: 220 Kubikmeter
• Baukosten 1,1 Mill. Euro (Förderung von 40 Prozent erwartet)
• Abnehmer: Rathausgebäude, Volksschule Kirchdorf, VS Kirchdorf Turnhalle, Reichshofsaal, Pfarrkirche St. Peter u. Paul, Pfarrhaus, Theresienheim, Wohnhausanlage Holzstr. 2, 3 Privat-Gebäude/Kaiser-Franz-Josef-Str., 4 Privat-Gebäude/Rathausstraße, 2 Privat-Gebäude/Pfarrweg

Ferdinand Ortner

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