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Baulandverdichtung als Notwendigkeit?

Verschiedene Architekten referierten zu der verdichteten Wohnweise und brachten auch Beispiele dafür.
Verschiedene Architekten referierten zu der verdichteten Wohnweise und brachten auch Beispiele dafür. ©str
Der Umgang mit Grund und Boden stand beim Forum von vau/hoch/drei in Diskussion
Impressionen vom Bauforum vau/hoch/drei

Am Donnerstag Abend war die Kulturbühne Schruns einmal mehr ein Treffpunkt für Interessierte. Zum Thema “Aus der Traum vom eigenen Grundstück?” wurde die aktuelle Problematik auf dem Vorarlberger Immobilienmarkt von der Initiative „vau/hoch/drei“ beleuchtet.

Grund und Boden

„Von den derzeit gewidmeten Bauflächen sind nur zwei Drittel verbaut. Das andere Drittel von Vorarlbergs Bauland wäre theoretisch verfügbar. Baugründe werden seit Jahrzehnten in Vorarlberg auf Vorrat gekauft und gehortet, sie dienen der Wertsicherung und der Spekulation und werden kaum weiterverkauft“, sieht Architekt Gerald Mathis den Grund für steigende Immobilienpreise – sei es Grundstück oder Eigentumswohnung. Das Land arbeite an einem neuen Raumplanungs- und Verkehrplanungsgesetz, über dies sei eventuelle eine Regelung gegen solche Spekulationskäufe möglich, hofft der Mitstreiter der Initiative „vau/hoch/drei“.

Neuregelung

Zu Wort kam an diesem Abend auch der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster, der sich zu einer aktiven Bodenpolitik in seiner Gemeidne bekennt. „Raumplanung in der Gemeinde ist für mich ein Gebot der Stunde. Und da können wir als Gemeinde einiges bewirken“, für das Gemeindeoberhaupt aus. So setze man in Schruns auf Raumplanungsverträge, die einen Widmungswerber innerhalb von Jahren nach Widmung sozusagen zwingen, einen Bau zu beginnen.

Verträge

„Ansonsten kann die Gemeinde das Grundstück kaufen. Aber auch über unsere Genossenschaft versuchen wir als Gemeinde Grundstücke für leistbares Wohnen oder für Betriebsansiedelungen zu sichern. Das verstehen wir unter aktiver Bodenpolitik“, so Kuster. Dafür brauche es natürlich Fachleute, die auch bereit sind mitzuarbeiten. In der anschließenden Diskussion wurden sodann verschiedenste Standpunkte sichtbar, vor allem was verdichtetes Wohnen auch für das Umfeld oder den Tourismus bedeutet.

 

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