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Bandscheibenvorfall: Ältere eher verschont

Laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind besonders Personen zwischen 30 und 50 Jahren von Bandscheibenvorfällen betroffen.

Bandscheibenvorfälle ereignen sich am häufigsten bei Menschen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Ab einem Alter von etwa 30 Jahren werde der gallertartige Kern einer Bandscheibe unelastischer und könne dadurch leichter verrutschen, berichtet Christian Bischoff von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Bei älteren Menschen hingegen sei der Kern so dickflüssig, dass er nicht mehr so einfach vortreten und die Hülle der Bandscheibe durchbrechen könne.

Ein erhöhtes Risiko für einen Vorfall haben generell Menschen mit schwacher Rückenmuskulatur und Übergewicht. “Daher ist es wichtig, die Rückenmuskulatur durch regelmäßige körperliche Betätigung zu kräftigen und damit die Bandscheiben zu entlasten”, rät der Professor. Besonders gut geeignet seien dafür Schwimmen, Wassergymnastik, Skilanglauf und Wandern. Auch auf das Körpergewicht solle geachtet werden, da ein zu hohes Gewicht den Rücken und damit die Bandscheiben belaste.

Wer häufig und lange sitzen müsse, solle dies möglichst aufrecht tun, die Sitzposition häufig wechseln sowie weiche und tiefe Sitzmöbel meiden, sagt Bischoff. Beim Heben schwerer Lasten sei es wichtig, dass die Wirbelsäule gestreckt bleibe und die Last aus den Beinen heraus gehoben werde. Lasten sollten möglichst dicht am Körper getragen werden.

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