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Bäume sind schön und lebenswichtig

Bilder majestätischer Bäume zeigte der Fotograf Conrad Amber bei seinem Vortrag.
Bilder majestätischer Bäume zeigte der Fotograf Conrad Amber bei seinem Vortrag. ©Verena Kogelnig
Die Reihe „Wissen fürs Leben“ reiste in die Welt der Bäume, die reich an Rekorden ist – und unverzichtbar. 
Der Fotograf und Autor Conrad Amber hielt einen Vortrag über 'Baumwelten'.

 

 

Feldkirch. (vko) Mit seinen Bildern pflanzte Conrad Amber den Samen seines Anliegens in die Herzen jener, die am Freitagabend zum Vortrag in die Arbeiterkammer Feldkirch kamen. Der in Vorarlberg verwurzelte Fotograf stand fest und unverrückbar zu seiner Botschaft: Die Bäume zu schützen ist für uns überlebenswichtig. Die prachtvollen Fotos aus seinem 2015 im Kosmos Verlag erschienenen Buch „Baumwelten und ihre Geschichten“ waren wie die unwiderstehlichen Früchte, mit denen Bäume uns einladen, ihre Samen aufzunehmen und zu verteilen. Sie überzeugten den vollen Saal davon, wie schön und unentbehrlich Bäume sind.

Einzelwesen und Gemeinschaften brauchen Schutz

Durch Österreich und vier angrenzende Länder war Amber gereist, um an die Orte zu gelangen, wo seine Modelle aufragen. Besonders die Greise nahm er vor die Linse und stellte sie einzeln vor, damit durch das Kennenlernen unsere Achtung vor ihnen wachse. Mittels der oft in stundenlanger Arbeit selbst erhobenen Daten zu Wuchshöhe, Stammumfang, Kronengröße und Alter führte er die faszinierten Zuhörer in eine stille Welt der Superlative. Bäume brechen immer wieder alle Rekorde, auch im Ländle. Wussten Sie, dass die dickste Weide der Erde in Gaißau lebt? Vieles, was Bäume „tun“, versetzt in Erstaunen: wie etwa, wenn Linden hohl werden und danach im Inneren ein stabilisierendes Geflecht von Adventivwurzeln bilden. Was Stabilität im Großen betrifft erweisen sich Bäume und Wälder speziell für unseren alpinen Raum als unverzichtbar. Sie sind Bodenbildner und damit hängt von ihnen die Wasserspeicherung und Hangsicherung ab.

Die Bilder verträumter, gar idyllischer Plätze lenkten nicht von Bedrohungen ab, sondern sprachen gerade durch ihren friedvollen Charakter davon, wie unumgänglich die Sorge um die Riesen ist. „Wir müssen die Natur vor uns selbst schützen“, plädierte Amber und sah für jeden einzelnen Möglichkeiten dafür: „Bei Baumfreunden, Aufforstungsaktionen, Alpen- oder Naturschutzvereinen können wir uns einbringen, finanziell oder mit unserer Zeit. Vielleicht können wir einen Gastgartenbesitzer bewegen, seine Bäume nicht zu fällen.“ Ambers Hoffnung ist, dass sich durch solches Handeln die Einstellung derer ändert, die bisher achtlos waren und von denen er oft Einwände hört. Wer sich engagieren möchte, wird viel Fachwissen in Ambers neuem Buch „Bäume auf die Dächer“ finden, das im Februar 2017 erscheint.

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