Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Bad Times at the El Royale - Kritik und Trailer zum Film

Wir befinden uns kurz vor Ende der Sechziger Jahre. In einer verregneten Nacht direkt an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien kommen sieben Fremde (Jon Hamm, Dakota Johnson, Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Lewis Pullman, Cailee Spaeny und Chris Hemsworth) zusammen. Sie alle tragen ein dunkles Geheimnis mit sich herum, als sie am Lake Tahoe im mysteriösen El Royale ankommen.

Direkt auf der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien liegt das Cal Neva Resort, das einst sogar Frank Sinatra gehörte. Das Besondere am Hotel: Man kann sich aussuchen, ob man in Nevada oder in Kalifornien übernachten möchte. Drew Goddard (“The Cabin in the Woods”) war vom Etablissement so beeindruckt, dass er nun den Thriller “Bad Times at the El Royale” (ab Freitag im Kino) darum inszenierte.

Bad Times at the El Royale: Kurzinhalt zum Film

Passenderweise spielt darin auch das Hotel selbst die größte Hauptrolle, obwohl Goddard für sein Werk zahlreiche Stars gewinnen konnte, darunter Jeff Bridges, Chris Hemsworth und “Fifty Shades of Grey”-Darstellerin Dakota Johnson. Wir befinden uns kurz vor Ende der Sechziger Jahre. In einer verregneten Nacht an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien kommen sieben Fremde (weiters auch Jon Hamm oder Lewis Pullman) zusammen. Sie alle tragen ein dunkles Geheimnis mit sich herum, als sie am Lake Tahoe im mysteriösen El Royale zusammentreffen. Das heruntergekommene Hotel hat eine mindestens genauso düstere Vergangenheit wie jeder von ihnen.

Unzählige architektonische Geheimnisse und die große Linie, die einmal durchs Hotel führt und es in zwei Hälften teilt, machen das verruchte Etablissement so besonders. Im Laufe einer einzigen verhängnisvollen Nacht bekommt jeder eine letzte Chance auf Erlösung – bevor hier alles zum Teufel geht.

Drew Goddard hat große Ambitionen: Sein eleganter Crime-Thriller erzählt einerseits von einem mysteriösen Szenario, das mit dem Offenlegen der Figurenhintergründe langsam ins Chaos stürzt. Der Filmemacher präsentiert seinem Publikum außerdem ein Potpourri der damaligen US-Politik – inklusive des Vietnam-Krieges, der Watergate-Affäre und den Manson-Morden. Beides lässt er auf engstem Raum stattfinden. Da brodelt die Stimmung schon lange, bevor sich die erzählerischen Dimensionen überhaupt erschlossen haben.

Bad Times at the El Royale: Kritik

Doch leider bleibt Goddards Projekt in gut gemeinten Ansätzen stecken. Obwohl er in seiner Horror-Satire “The Cabin in the Woods” bereits bewiesen hat, dass ihm das Spiel mit verschiedenen Perspektiven, Ebenen und Tonfällen hervorragend liegt, scheint er hier überfordert von dem Potenzial, das sein Stoff birgt. Der Polit-Rundumschlag bleibt in den Ansätzen stecken und allem anderen fehlt einfach der Schwung, den beispielsweise ein mit ähnlichen Mitteln arbeitender Quentin Tarantino aufbringt.

Mit dafür verantwortlich ist die Form: Aufgeteilt in verschiedene Kapitel, die Goddard der Reihe nach auserzählt, führen die einzelnen Handlungsstränge von “Bad Times At The El Royale” erst sehr spät zusammen. Zuvor müssen die Hauptfiguren ihr jeweiliges Kapitel zumeist allein bestreiten – und das ist dann sehr abhängig davon, wie gut die einzelnen Charaktere geschrieben sind, die anschließend von Schauspielerinnen und Schauspielern unterschiedlicher Qualität verkörpert werden. Chris Hemsworth und Lewis Pullman bilden in ihren einfältigen Rollen das Schlusslicht; die eigentlich zu Mehr fähige Dakota Johnson erhält viel zu wenig Zeit zur freien Entfaltung und Jeff Bridges gefällt sich erneut in der Rolle des nuschelnden Greisen. Das Highlight in jeder Hinsicht bildet “Mad Men”-Star Jon Hamm.

Immerhin ist “Bad Times At The El Royale” prächtig ausgestattet. In technischer Hinsicht lässt sich dem Noir-Krimi absolut nichts vorwerfen. Und so kann man sich hervorragend an der detailverliebten Ausstattung des El Royale sattsehen, bis der Film in der letzten halben Stunde dann endlich in Fahrt kommt – immerhin dauert der ganze Spuk sage und schreibe 140 Minuten.

>> Alle Spielzeiten auf einen Blick

(APA/Red)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Kinostarts
  • Bad Times at the El Royale - Kritik und Trailer zum Film
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen