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Austria und FC unter Druck

©Michael Huber
Lustenau - Auf die Fußballfans im Ländle wartet eine überaus spannende vierte Runde der ADEG Erste Liga. Der FC Lustenau trifft zu Hause auf die Austria Wien Amateure.  | Eric Orie 

Mit einem Sieg könnten sich die Blau-Weißen im oberen Tabellendrittel festsetzen. Für den großen Rivalen, die Austria, geht es in der Südstadt gegen die Admira schon darum, den Anschlussin der Tabelle nicht zu verlieren. Für FCL Trainer Eric Orie zählen im Heimspiel nur drei Punkte: “Wir haben schon letzte Woche in Wiener Neustadt guten Fußball gezeigt, aber leider die Punkte liegen gelassen. Gegen Austria Wien wollen wir unbedingt auf die Siegerstraße zurückkehren.”

Eric Orie

Orie kann dabei fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, nur Manuel Rödl und Martin Dollinger fallen verletzt aus. Kapitän Rödl, der beim letzten Heimspiel gegen Vöcklabruck mit einem Jochbeinbruch vom Platz musste, dürfte in ein bis zwei Wochen wieder dabei sein. Dafür wird Harald Unverdorben fit sein, und zu seinem Debüt bei den Blau–Weißen kommen. Der Gegner aus Wien ist hingegen für seine unkonstanten Leistungen bekannt. Einem Sieg stehen zwei Niederlagen gegenüber.

Leistungsexplosion wird kommen

Angesprochen auf die Ladehemmung seiner Stürmer meinte Orie bei seinem Besuch in der VOL Redaktion: “René Garttler hat letztes Jahr natürlich aus allen Lagen getroffen, wir wussten, dass wir ihn nur sehr schwer ersetzen können. Ich bin mir aber sicher, dass sowohl Regis als auch Sabia noch explodieren werden.”

Überrascht zeigt sich der Holländer vom bisherigen Verlauf der Meisterschaft: “Die Liga ist sehr ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen.” Dennoch hätte er nicht erwartet, dass die Austria aus Lustenau und die Admira nach drei Runden das Tabellenende zieren.

Andreas Morscher, Daniel Sobkova und Sidenei de Oliveira

Die Austria ist schon mächtig unter Druck

Auf zumindest einen Punkt hoffen die Austrianer. Bisher gab es in drei Spielen ebenso viele Niederlagen. Erst ein Treffer konnte erzielt werden. Auch wenn beim Heimspiel vergangen Freitag zumindest die zweite Hälfte Grund zur Hoffnung gab, stehen die Grün-Weißen heute Abend schon mächtig unter Druck. Das bestätigen Austria Tormann Andreas Morscher, Stürmer Sidenei de Oliveira und Daniel Sobkova bei einem Besuch beim Training. “Wir stehen mächtig unter Druck. In der Südstadt sollte uns zumindest ein Punkt gelingen”, so Sobkova im VOL Live-Interview. “Wir kriegen im Moment einfach dumme Gegentore, wir müssen endlich einmal in Führung gehen. Dann läuft es sicherlich besser”, so Austria Tormann Morscher.

“Bereu’ den Wechsel nicht”

Beim Spiel gegen Salzburg war er der beste Mann am Platz, erzielte einen Treffer – aber ein reguläres Tor wurde ihm aberkannt: Sidenei de Oliveira. Der Brasilianer der zuvor drei Jahre lang beim FC Lustenau gespielt hat fühlt sich inzwischen bei der Austria wohl. “Ich bereue meinen Wechsel nicht”, so der Legionär, der mit Schiedsrichterin Cindy Kirchmann verheiratet ist, im VOL Live-Gespräch. “Die ersten zwei Spiele waren wir nicht so gut, gegen Salzburg haben wir schon ganz gut gespielt”, so der Grün–Weiße Hoffnungsträger weiter. Die Admira ist ebenfalls schlecht in die Saison gestartet. Die Elf von Heinz Peischl konnte sich bisher erst einen Punkt erkämpfen. Enttäuschend für eine Mannschaft, die mit einem Millionen-Budget von Mäzen Richard Trenkwalder zusammengestellt wurde, und eigentlich ganz vorne um den Titel mitspielen sollte.

Für Hochspannung ist in dieser vierten Runde der ADEG Liga also gesorgt. VOL wird wie gewohnt von den Ergebnissen berichten und Stimmen aus den Stadien einfangen.

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