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Austria Lustenau steht im ÖFB-Cup-Endspiel

Die Sensation ist perfekt: Erstligist Austria Lustenau feiert beim Bundesligisten SV Kapfenberg einen 2:1-Erfolg und zieht somit ins ÖFB-Cup-Endspiel in Wien ein.
Austria besiegt auch Kapfenberg
"Es ist einfach unbeschreiblich"
Euphorie: Public Viewing in Lustenau

Der SC Austria Lustenau ist am Dienstagabend zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte sowie als erster Vorarlberger Club überhaupt ins Finale des ÖFB-Cups eingezogen. Die Truppe von Coach Edi Stöhr besiegte den Kapfenberger SV auswärts mit 2:1 (2:1) und schaltete damit nach dem klaren 4:0-Erfolg in Wien gegen die Austria den nächsten Fußball-Bundesligisten aus. Damit steht so wie zuletzt auch 2009 (Admira) ein Erstligist im Endspiel, indem es für die Lustenauer gegen den Sieger der Bundesliga-Begegnung Ried gegen Rapid (Mittwoch, 18.15 Uhr) geht.

Boller als Matchwinner für Austria Lustenau

In einer Partie zweier erstmals im Halbfinale stehender Teams avancierte Sascha Boller für den Außenseiter zum Matchwinner. Der 27-jährige Deutsche bereitete das 1:0 (15.) von Felix Roth vor und sorgte vor der Pause mit dem zwischenzeitlichen 2:0 (35.) auch für die Vorentscheidung zugunsten des Tabellendritten der Erste Liga. Den Steirern gelang durch Thomas Schönberger (38.) nur der Anschlusstreffer.

Vor nur 1.500 Zuschauern im Franz-Fekete-Stadion enttäuschten die Gastgeber auf allen Linien. Von einem Klassen-Unterschied war nichts zu sehen, ganz im Gegenteil wirkten die Steirer in der Defensive deutlich fehleranfälliger und ließen vorne die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen, wie bei einem Kopfball von Alar aus guter Distanz, der deutlich das Tor verfehlte (13.).

Die Lustenauer agierten dagegen deutlich kompakter, wirkten viel frischer und ideenreicher. Herausragend war Mittelfeldspieler Boller, der allerdings zweimal auch von der Schwäche der KSV-Abwehr profitierte. Der Deutsche wurde nicht richtig attackiert, konnte seelenruhig zur Mitte geben und sein Landsmann Roth hatte keine Mühe aus kürzester Distanz zu vollenden (15.). Der 23-Jährige ist nach seinem bereits vierten Treffer damit auch noch ein Anwärter auf die Torjägerkrone in der laufenden Cup-Saison.

In der 31. Minute prüfte Boller KSV-Goalie Wolf mit einem wuchtigen Weitschuss aus 25 Metern. Vier Minuten später war der Mittelfeldspieler dann erfolgreich. Nach einem kapitalen Schönberger-Fehlpass setzte Boller in der eigenen Hälfte zu einem Solo an, wurde von der KSV-Hintermannschaft nur begleitet, und schloss dieses mit einem allerdings von Gollner leicht abgefälschten Schuss ins lange Eck mustergültig ab (35.). Schönberger machte seinen Fehler allerdings schnell wieder gut. Sein Drehschuss wurde unhaltbar für Lustenau-Goalie Kofler zum 1:2 (38.) abgefälscht

Gregoritsch reagierte zur Pause, brachte mit Tieber für Stadler einen frischen Spieler in die Partie. Die Vorstellung der Steirer blieb aber weiter enttäuschend, sie konnten sich kaum entscheidend in Szene setzen, was sich auch nach der Einwechslung von Hüttenbrenner sowie Michael Gregoritsch nicht änderte. Einzige Ausnahme war ein Alar-Freistoß, den Kofler aus dem Kreuzeck holte (78.). Die Vorarlberger waren gar dem 3:1 näher, ein Außenrist-Schuss von Boller ging aber knapp am langen Eck vorbei (60.) und der Deutsche agierte zehn Minuten später zu uneigennützig (70.). Das Finale geht am 29. Mai im Wiener Ernst-Happel-Stadion über die Bühne.

ÖFB-Samsung-Cup-Halbfinale:

SV Kapfenberg – Austria Lustenau 1:2 (1:2)
Tore: Schönberger (38.) bzw. Roth (15.), Boller (35.)

SV Ried – Rapid Wien
Mittwoch, 18.15 Uhr

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