Ausstellungsfinale in der Kellergalerie kukuphi

Ausstellung von Markus Khüny und Birgit Sargant in der Kellergalerie kukuphi in Bludenz
Ausstellung von Markus Khüny und Birgit Sargant in der Kellergalerie kukuphi in Bludenz ©Gerhard Scopoli
Bludenz (sco). Die Ausstellung von Markus "Mäx" Khüny und Birgit Sargant bei der Apotheke Bludenz-Stadt schließt am Samstag, dem 6. November, um 12 Uhr.
Ausstellung Kellergalerie kukuphi

Die Anfang Oktober eröffnete Schau erwies sich als Publikumsmagnet. In der Kellergalerie präsentierte Markus “Mäx” Khüny seine faszinierende Intarsienkunst. Birgit Sargant, die Leuchtkörper aus unterschiedlichen Materialien fertigt, brachte unterdessen den Betrachter mit ihrer Lichtinszenierung zum Staunen. “Oooh”, tönte es am Eröffnungsabend, nachdem alle Beleuchtungskörper ausgeschaltet waren und einzig noch Sargants Leuchtköper erstrahlten.

Der anschließende Applaus war für die ausstellenden Künstler der schönste Lohn. Eine Viertelstunde früher als alle anderen kam Christoph Thoma in den Genuss, die Ausstellung besichtigen und auf sich wirken lassen zu können. Denn der Landtagsabgeordnete wurde ganz kurzfristig als Vernissageredner gewonnen. Den Bludenzer Markus Khüny musste er im Städtle nicht extra vorstellen. “Mäx hat durch seinen Vater die Liebe zur Intarsienkunst entdeckt. Dieses Arbeiten in unterschiedlichen Schichten ist eine sehr komplexe Aufgabe”, gab Thoma zu bedenken.

Umweltbewusst leben

Khüny und Sargant machen Handwerkskunst zu Kunst. Birgit Sargant stammt aus Hohenems, ist aber nach Dornbirn umgezogen. In der Kellergalerie hat Sargant ein Stück Grünfläche in Form eines Baumes gezüchtet. “Sechs Wochen hat meine Naturlandschaft in der Galerie überlebt”, zeigte sich Sargant bei ihrem Galeriebesuch am 2. November sichtlich erleichtert.”Grünflächen zu züchten, kann als Botschaft verstanden werden. Wir leben in einer Welt, die enden wollend ist, wenn wir nicht sorgsam mit ihr umgehen”, meinte der Kultursprecher und erntete damit zustimmendes Kopfnicken.”Städtisches Kulturleben braucht Dynamik”, sagte Thoma in diesem Jahr in einem Kurzvideo über die Kellergalerie kukuphi.

Künstler aus dem Ländle finden dort Raum, bekommen eine Plattform und die Chance, ihre Werke vielfältig erfahrbar zu machen. “Vorarlberg und die Alpenstadt Bludenz brauchen mutige Menschen, welche Kunst und Kultur als Treiber für die Stadtentwicklung sehen. Sigi Fritsche tut das. Sie hat einen kulturellen Ort der Begegnung geschaffen”, meinte Thoma voller Wertschätzung. Ihr Gatte, Maximilian Fritsche, steht ihr hilfreich zur Seite.

Viele Persönlichkeiten

Die Ausstellung mit Arbeiten von Markus Khüny und Birgit Sargant in der Kellergalerie kukuphi haben Persönlichkeiten wie Marco Spitzar, Kurt Bonner, Michaela Cifci (Apotheke Bludenz Stadt), Elisabeth Suter, Tom Josepf und Stephan O. Slupetzky besucht. Beeindruckt von den Exponaten zeigten sich weiters Michael Mittermayer mit Martina Lehner, Walter und Renate Zingerle, Martin und Anita Keckeis (Kex Spitzenkultur), Wolfgang und Margit Burtscher sowie Andrea und Michael Rückner. Letztgenannter hatte übrigens die Vernissage, welche in angenehmer Atmosphäre stattfand, gesanglich und mit seinen Gitarrenklängen gekonnt begleitet.

Nächster Termin im kukuphi

la dolce vita

Träumereien

Elisabeth Suter

Vernissage: 11.11., 18:00 Uhr

Ausstellung: 11. – 23.12.2021

kukuphi Kellergalerie Bludenz

+43 650 56 333 54

kukuphi@fritsche.bz

Eingang beim Apothekenplatz Bludenz

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