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Aus der Traum von einem Olympiastart

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Johannes Ludescher vom KSK Klaus muss vorerst seine Olympiaträume begraben.

Beim Olympia-Qualifikationsturnier in Budapest schied der Sportsoldat des ÖRSV vorzeitig aus. Ludescher musste sich bei den Freistilspezialisten im Limit bis 125 Kilo im Viertelfinale dem Weißrussen Dzianis Khramiankou mit 1:12-Wertungspunkten deutlich geschlagen geben.

Obwohl er zwischenzeitlich mit 1:0 führte, reichte seinem Gegner eine Unachtsamkeit Ludeschers, um ihn mit fünf aufeinanderfolgenden Beinschrauben zu besiegen. Für den Vorarlberger ist sehr bitter, weil er das Turnier mit einem Sieg gegen den Bulgaren Georgi Ivanov (3:0) startete. Nur die beiden Halbfinalsieger jeder Gewichtsklasse lösen in Ungarn das Ticket für die Olympischen Spiele. Ludescher wird in der bedeutungslosen Hoffnungsrunde weiterringen, weil sein Gegner das Finale erreichte. Für Johannes Ludescher geht es in erster Linie darum, weiterhin Wettkampfpraxis in Corona-Zeiten zu sammeln. In der Repechage trifft er am Freitag auf den Ungarn Daniel Ligeti, der bereits in der Qualifikation an Khramiankou (0:9) scheiterte. Gewinnt Ludescher, wartet im Kampf um Platz drei der Russe Shamil Sharipov.

Auch nach der ersten Olympia-Qualifikation hat der ÖRSV-Starter noch eine Chance, um sein Ziel von Tokio 2021 zu verwirklichen: Er muss beim letzten Qualifikationsturnier Anfang Mai in Sofia (Bulgarien) das Turnier gewinnen. 

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