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Aufräumarbeiten sind voll angelaufen

"Bei dem aktuellen Hochwasser hat sich einmal mehr der große Wert von regionalen Strukturen im Sicherheitsbereich gezeigt", das betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber am Mittwoch.

Zuvor hatte er sich bei einer neuerlichen Lagebesprechung der Einsatzleitung einen Überblick über die nun voll anlaufenden Aufräumarbeiten gemacht.

“Gerät, Mannschaften und Entscheidungsstrukturen im lokalen Bereich sind extrem wichtig, um solche Katastrophenereignisse zu bewältigen”, so Sausgruber. Tatsache sei, dass Alarmierung und Kommunikation jederzeit funktioniert haben. Ein Beispiel: Auch während des zeitweiligen Ausfalls von Telefonleitungen und Mobilnetzen waren die diversen Einsatzstäbe über das landeseigene Führungsfunksystem ständig in Verbindung.

Zur aktuellen Situation: Während die Autobahn im Laufe des heutigen Tages auch in den vom Hochwasser betroffenen Abschnitten wieder befahrbar sein sollte, lässt sich bei der S 16 noch keine zeitliche Fixierung treffen. Die Gemeinde Lech ist für Versorgungstransporte und Einsatzfahrzeuge erreichbar. Nach wie vor abgeschnitten ist Gargellen. Für notwendige Versorgungs- und Personenflüge stehen Hubschrauber des Bundesheeres, des Innenministeriums und der Firma Wucher zur Verfügung.

Die an den Aufräumarbeiten beteiligten Bundesheer-Einheiten – rund 400 Mann – werden durch Kontingente aus anderen Bundesländern verstärkt. Ab morgen sind auch Pioniere für Spezialarbeiten (z.B. Brückenbau) vor Ort.

Das Ausmaß der Schäden dürfte diesmal wesentlich höher sein als im Jahr 1999 (damals 105 Millionen Euro). Deshalb sollen die Verfahren für Entschädigungen aus dem Katastrophenfonds möglichst rasch und unkompliziert abgewickelt werden, bekräftigte Sausgruber erneut. Einen Dank richtete er an die Medien, die bereits Spendenaktionen gestartet haben. Das Land werde diese Aktionen gerne koordinierend unterstützen.

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