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Aufholjagd gegen MGA wurde mit Punkt belohnt

©SSV VEG Dornbirn Schoren
In einem hochdramatischen Spiel knöpfte der SSV VEG Dornbirn Schoren nach einer sensationellen Aufholjagd (Halbzeitstand 15:9) dem Favoriten MGA/Fivers einen Punkt ab.

Als nach 60 Minuten ein 25:25 auf der Anzeigetafel aufleuchtet, da wussten die Spielerinnen nicht, ob sie sich über diesen gewonnenen Punkt freuen, oder über einen verlorenen Punkt ärgern sollen, denn in der Schlussphase hatten Linder, Waibel und Co. sogar noch den Sieg vor Augen.

Bis zur 22. Minute sahen die Zuschauer in der Halle Hollgasse im 5. Wiener Gemeindebezirk ein ausgeglichenes Spiel. Müller Vera erzielte zu diesem Zeitpunkt das 7:7. Bis dahin lagen die Gastgeberinnen meistens knapp in Führung, das Schorenteam ließ sich jedoch nicht abschütteln. Die heuer erstmals für MGA spielende Julia Feierle läutete den Schlussangriff in der ersten Halbzeit ein. Schimon, Peter, Frey und erneut Feierle trafen innerhalb von knapp drei Minuten fünfmal in Serie und legten mit 12:7 deutlich vor. Ildiko Solyom verkürzte auf 12:8, ehe die Spielgemeinschaft MGA/Fivers mit zwei Treffern auf 14:8 erhöhten. War dies bereits eine Vorentscheidung zu einem möglichen Sieg? Der Sechstorevorsprung hielt jedenfalls bis zum Seitenwechsel (15:9).

Waibel Vanessa eröffnete nicht nur die Aufholjagd, sie war mit insgesamt 7 Toren!!! allein in der zweiten Halbzeit die absolute Topscorerin und somit maßgeblich für den Punktegewinn mitverantwortlich. Auf der anderen Seite erzielten Sonja Frey und Abioye Anne-Marie neun von zehn Treffern in Hälfte zwei und hielten MGA/Fivers letztendlich im Rennen.
In der 38. Minute betrug der Vorsprung von MGA nur noch drei Tore (17:14), die Wienerinnen konnten mit zwei Treffern allerdings nochmals auf 19:14 erhöhen. Nadine Urban und Ildiko Solyom verkürzten in der 44. Minute wieder auf 19:16, ehe eine Zweiminutenstrafe von Nadine Franz die Aufholjagd verzögern sollte. Sogar in Unterzahl gelang Vanessa Waibel der Anschlusstreffer zum 19:17. Nach knapp 50 Spielminuten erzielte die Linkshänderin das 21:20. Ein Tor lag der SSV noch zurück. Nur wenige Sekunden später traf Anna Moosbrugger zum Ausgleich. Anne-Marie Aboye sorgte erneut für den Führungstreffer der Wienerinnen, Vanessa Waibel egalisierte acht Minuten vor Spielende zum 22:22. Ildiko Solyom läutete mit dem 22:23 die Wende ein. Jetzt lag es an MGA, dem bereits „sicher“ geglaubten Sieg nachzulaufen. Zweimal konnte Anne-Marie Aboye den Gleichstand herstellen, zweimal warfen Michi Lindner und Vanessa Waibel wieder die Führung heraus. Beim Spielstand von 24:25 für den SSV nahm Wien-Coach Michael Schimon genau eine Minute vor Spielende ein Timeout.
Ausgerechnet Ex-Schorenspielerin Julia Feierle gelang 44 Sekunden vor der Schlusssirene der 25:25 Ausgleichstreffer. Jetzt orderte Schorencoach Zumtobel seine Mädels zur letzten Taktikbesprechung, doch das Tor zum Sieg sollte nicht mehr fallen.

Punkt gewonnen – Punkt verloren? Stefan Zumtobel nach dem Spiel: „Wir haben heute ganz klar einen Punkt gewonnen über den wir uns unheimlich freuen. Wenn man mit sieben Toren (Anm.: 15:8, 29. Minute) gegen eine solch starke Mannschaft wie MGA hinten liegt, dann ist ein Auswärtsunentschieden immer positiv. Wir haben die ersten zwanzig Minuten solide gespielt, dann hatten wir allerdings einen Filmriss mit vielen technischen Fehlern. Die zweite Halbzeit haben die Mädchen einen unglaublichen Kampfgeist gezeigt, wir waren klar die bessere Mannschaft. Vanessa Waibel hat vorne die nötigen Tore erzielt, hinten in der Abwehr bot Nadine Franz eine Mörderpartie. Das Lob gebührt aber dem ganzen Team, dass letztendlich auch mit einem Punkt belohnt wurde.“

Für den SSV:
Onderkova Katarina 1. – 22. u. 31. – 60., Peter Cathrin 23. – 30., Lindner Michaela 8/1, Waibel Vanessa 7, Solyom Ildiko 4, Müller Vera 2, Urban Nadine 2, Rauch Johanna 1, Moosbrugger Anna 1, Lunardon Stefanie, Willi Anika, Krasic Katarina, Franz Nadine, Kurjakovic Anita

Zweiminuten: 2
Rauch Johanna, Franz Nadine

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