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Auf dem Weg zur "Denkregion Bodensee"

"Denkregion Bodensee" lautet das Motto der 3. euregia bodensee am 18./19. Juni in Friedrichshafen. Dieser Fachkongress ist eine wichtige Plattform für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Regionalentwicklung und Standortmanagement, so Vorarlbergs Wirtschaftslandesrat Manfred Rein, der heute, Mittwoch, im Landhaus gemeinsam mit den Veranstaltern das Programm vorstellte. Treffpunkte im Bodensee-Raum seien wichtig, um Förderprogramme wie Interreg mit Leben zu erfüllen. Rund um den Bodensee sind sehr gute Voraussetzungen gegeben, um Zukunftsfragen gemeinsam zu lösen, so Rein. Die "Denkregion" werde bereits in vielen Bereichen umgesetzt - mit aktiver Beteiligung Vorarlbergs. Beispiele dafür sind die regelmäßigen Treffen der Wirtschaftsminister der Internationalen Bodenseekonferenz, der Aufbau der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH), die Kooperation des Energieinstituts Vorarlberg mit Energie- und Bauunternehmen im Bodenseeraum, die Zusammenarbeit zwischen der Messe Friedrichshafen und dem Kongresshaus Bregenz im Rahmen von "Creative Industries" sowie der hohe Output an Patenten und die Präsenz vieler Global Player rund um den See (darunter Nestlé/Maggi, Alcan, Altana, Georg Fischer, Siemens, EADS, MTU, Dornier, ZF, Hilti, Leica, Oerlikon, Alpla, Blum, Doppelmayr, Liebherr, Zumtobel).

Die “euregia” ist ein Forum, um den Bodenseeraum als Wirtschaftsstandort und Denkschmiede zu präsentieren und Zukunftsfragen zu anzusprechen, so der Direktor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben, Stefan Köhler, und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis, Christoph Dickmanns. In neun Veranstaltungen nehmen Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter zu vielfältigen Themen Stellung. Es geht um Fachkräftemangel, Verwaltungsmodernisierung als zentraler Standortfaktor, die Bedeutung von Regionalflughäfen sowie die Marken-Profilierung und Regionalvermarktung als Wirtschaftsfaktor für die Bodenseeregion. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG IV sowie Tourismusstrategien spielen eine Rolle.

In den Jahren 2003 und 2005 zählte die “euregia” ca. 800 Besucher, heuer werden bis zu 1000 Gäste erwartet. (gw)

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OTS0254 2007-05-23/14:59

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