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Auch Ullrich dachte an Aufgabe

Nach Lance Armstrong hat auch dessen großer Rivale Jan Ullrich zugegeben, dass er während der Tour de France an Aufgabe gedacht hat. | Tour-Special

“Ich hatte Teamchef Rudy Pevenage schon per Funk durchgegeben: Es geht nicht mehr. Mir ist schwindlig. Ich kann nicht weiterfahren”, berichtete der Tour-Zweite in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift “Super Illu”. Der Deutsche hatte die Frankreich-Radrundfahrt mit 1:01 Minuten Rückstand auf den US-Star als Zweiter beendet.

Das “Geständnis” bezieht sich auf die Ullrich-Gedanken während der Siegerehrung nach dem ersten Einzelzeitfahren am 18. Juli mit Ziel in Cap Decouverte. Ihm sei während dieser zwölften Etappe, auf der er Armstrong 1:36 Minuten abgenommen hatte, so schwindelig gewesen, dass er ab und zu von der Straße abgekommen sei, erzählte Ullrich. Bei so einer Anstrengung und Hitze riskiere man sogar einen Herzschaden.

“Ich musste entscheiden: Fahre ich weiter oder nicht”, sagte Ullrich. Er habe sich für “Ja” entschieden und sich vom Tour-Arzt Paracetamol geholt. “Der menschliche Körper ist erstaunlich. Man denkt, es ist zu Ende, aber es geht doch weiter”, berichtete der Kapitän des Bianchi-Teams über seine Erfahrungen während der 90. Großen Schleife.

Auch der fünffache Tour-Gewinner Armstrong hatte in einem Interview mit der französischen Sportzeitung “L´Equipe” zugegeben, dass er das Rennen am 18. Juli aufgeben wollte. “Ich hatte eine große Krise. Als ich bei der zweiten Zeitnahme meinen Rückstand hörte, dachte ich, die Tour ist vorbei”, gestand der Texaner, der sich am Ende in Paris mit 1:01 Minuten Vorsprung vor dem Deutschen durchsetzte.

Ullrich ist zuversichtlich für die Tour 2004. Er habe in diesem Jahr noch nicht das Maximum aus sich herausgeholt, so der Wahl-Schweizer. “Ich bin jetzt schon richtig heiß auf das nächste Jahr”, betonte Ullrich. Armstrong sei der, den man auch dann wieder schlagen müsse. Ullrich: “Er ist meine Motivation für 2004.”

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