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Auch ohne Sonne ein tolles Erlebnis

Klösterle -&nbsü; „Da grüßt wohl schon der Herbst“, orakelte ein VN-Wanderer. Und ein bisschen stimmte die Einschätzung wohl. Denn nach vielen heißen Tagen mussten die rund 700 Bergfreunde, die gestern zum VN-Wandercup auf den Sonnenkopf in Klösterle kamen, mit frischeren Temperaturen vorliebnehmen.
Bilder vom Wandercup

Aber eigentlich störte das niemand besonders. Auch Regen und Nebel nahmen die VN-Wanderer hin. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, meinte denn auch Alfred Walser aus Hohenems gelassen, der mit seinen Kindern Gabriel und Simon zum ersten Mal am VN-Wandercup teilnahm.

Hinauf zum Gipfel

Und eben darum hat es dem Trio auch gefallen. Mühelos bewältigten die Kinder sogar den Aufstieg zum knapp 2000 Meter hohen Mutjöchle. Überhaupt erwies sich dieser Weg trotz der Nässe als Publikumsmagnet. Dass das Gipfelkreuz in Nebelschwaden gehüllt und die Sicht ins Land gleich null war, beeinträchtigte das Bergerlebnis kaum. So nützte die Familie Jäger aus Koblach den VN-Wandercup für einen vorläufig letzten Abstecher ins Gebirge, bevor es in den Urlaub und in die Wärme geht. „Außerdem sind wir gebürtige Klostertaler. Da konnten wir ein bisschen das Heimweh abstreifen“, erzählt die Mutter.

Buntes Programm

Das Programm am Sonnenkopf ließ auch sonst keine Wünsche offen. Die Kinder vergnügten sich in dem großzügig angelegten Bärenland und die Erwachsenen konnten beim Brotbacken oder Schnapsbrennen zusehen. Hubert Stroppa versteht sein Handwerk als Schnapsbrenner. Für seine hochprozentigen Produkte verwendet er das, was am Sonnenkopf wächst und gedeiht. Entsprechend reichhaltig ist das Sortiment an Schnäpsen. Vom Enzian bis zum Meisterwurz findet sich alles in der kleinen Schaubrennerei. Auch Sonnenkopf-Geschäftsführer KR Ernst Brunner war selbstredend vor Ort. Und nicht nur das. Er führte auch zwei Wandergruppen über den Panoramaweg. Die Begeisterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Der VN-Wandercup ist wirklich eine gelungene Sache“, lobte er die Veranstaltung in den höchsten Tönen.

Gewinne verschenkt

Berührendes trug sich dann bei der Ziehung der Tagespreise zu. Sowohl der erste wie auch der zweite Preis wären an Familienmitglieder von Mitarbeitern der Sonnenkopfbahnen gegangen. Doch statt sich selbst daran zu erfreuen, schenkten Otto Freiner und Patrizia Stockinger ihre Gewinne an zwei von der Murenkatastrophe in Klösterle schwer betroffene Familien.

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