Auch Feldkirch setzt mehr auf erneuerbare Energie

In der Stadt Feldkirch setzt man weiterhin mehr und mehr auf erneuerbare Energie
In der Stadt Feldkirch setzt man weiterhin mehr und mehr auf erneuerbare Energie ©Michael Mäser
Feldkirch startete als eine der ersten Städte in Österreich mit einem Pilotprojekt für erneuerbare Energiegemeinschaften.

Feldkirch. Auch die e5-Gemeinde Feldkirch startete in ein einzigartiges Pilotprojekt und gründete eine der ersten erneuerbaren Energiegemeinschaften im Ländle. Dabei soll eigener Strom verbraucht und überschüssige Energie an die Nachbarschaft weitergegeben werden. 

Wertschöpfung soll in der Region bleiben 

Eine Gesetzesnovellierung ermöglicht es Endverbrauchern dabei, durch erneuerbare Energiegemeinschaften den eigenen Stromverbrauch zu optimieren und den städtischen Strombedarf zu reduzieren, wodurch man dem Ziel der Klimaneutralität wieder ein Stück näherkommt. Der innerhalb dieser Gemeinschaft erzeugte Strom wird bestenfalls innerhalb dieser Gemeinschaft verbraucht und verrechnet. Was an Strom nicht verbraucht werden kann, gelangt zur Einspeisung ins Netz. Das Ziel des Projektes ist es dabei, die produzierte Energie nach Möglichkeit direkt in der Gemeinschaft zu verbrauchen, sprich dort, wo sie erzeugt wird. So bleibt die energetische Wertschöpfung in der Region.

Städtischer Strombedarf reduzieren

Nachdem bereits Schnifis und Göfis erste Erfahrungswerte sammeln konnten, hat sich auch die Stadt Feldkirch beim Klima- und Energiefond für die Gründung einer der ersten Energiegemeinschaften beworben. Insbesondere bei neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlagen wird dabei zukünftig darauf geachtet, dass diese sinnvoll in Energiegemeinschaften integriert werden können, um somit den städtischen Strombedarf zu reduzieren. Dabei spielt gerade der Ausbau der PV-Anlagen in der Stadt Feldkirch eine wesentliche Rolle für die Erreichung der Klimaziele. 

Nationale Energie- und Klimaziele erfüllen 

Mit der Energiegemeinschaft Feldkirch will die Stadt nun auch die Bewohner mehr und mehr einbeziehen und dazu findet im Juni auch eine Informationsveranstaltung zum Thema „Solarenergie für eine sonnige Zukunft“ mit vielen Informationen und Fachvorträgen statt. In weiterer Folge will Feldkirch bis 2050 die 2000-Watt-Gesellschaft realisieren und die nationalen Energie- und Klimaziele erfüllen. „Täglich arbeiten wir mit großartiger Unterstützung der Bevölkerung an dieser ambitionierten Vorgabe. Die bereits vierte e5-Zertifizierung und der European Energy Award Gold zeigen, dass Feldkirch einen wirksamen Beitrag zur Energieautonomie Vorarlberg leistet“, sieht Bürgermeister Wolfgang Matt mit der erneuerbaren Energiegemeinschaft ein weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft. MIMA

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Auch Feldkirch setzt mehr auf erneuerbare Energie
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen