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Athleten sperren sich

Die Langlauf-Elite sperrt sich gegen jene Neuerungen, die in diesem Winter versuchsweise ins Weltcup-Programm aufgenommen wurden. [10.3.2000]

Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Rennen mit Massenstart sowie die Verfolgungsrennen an einem Tag. Die Athleten drängen auf eine Änderung der Ansetzung der WM-Wettkämpfe 2001 in Lahti. Die Sprints, die Rennen mit Massenstart sowie die Konzentration der Verfolgungsrennen auf einen einzigen Tag waren vom Internationalen Skiverband (FIS) eingeführt worden, um dem Langlauf zu neuer Attraktivität zu verhelfen.

Bei den Massenstarts, die in Lahti über 15 km bei den Frauen und 30 km bei den Männern ausgetragen wurden und sich zu den spektakulärsten Wettkämpfen des ganzen Winters entwickelten, weisen die Athleten auf mangelnde Chancengleichheit hin. Läufer aus einer hinteren Startposition hätten keine Möglichkeit, an die Spitze zu gelangen. Massenstarts sollen nach Ansicht der Aktiven nur im Weltcup und auf längeren Distanzen, nicht aber im Rahmen von WM und Olympischen Spielen durchgeführt werden.

Generell ist ein Weltcup-Programm mit weniger Wettkämpfen als in diesem Winter (21 Einzel- und sechs Staffelrennen) erwünscht.

Maßgebende Vertreter des Langlauf-Komitees der FIS haben die Sorgen und Wünsche der Athleten entgegen genommen. Zudem soll via nationale Verbände eine schriftliche Umfrage vorgenommen werden. Bis im Mai sollen in den entsprechenden Gremien Beschlüsse gefasst und beim FIS-Kongress verabschiedet werden.

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