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Asyl: Vorarlberg erfüllt Quote zu 100,89 Prozent

Land hat 1.466 Flüchtlinge aufgenommen
Land hat 1.466 Flüchtlinge aufgenommen ©APA
Bregenz - Das Land Vorarlberg hat die mit dem Bund vereinbarte Asylquote am Freitag erfüllt. "Wir müssen bis Monatsende 1.453 Flüchtlinge aufnehmen, seit heute Nachmittag sind es 1.466", erklärte Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler (ÖVP).
Asylquote bis Ende Jänner erfüllen
Zu wenige Quartiere in Vorarlberg

Was vereinbart und zugesagt worden sei, “das hat Vorarlberg eingehalten”, betonte der Landesrat angesichts des Übertreffens der Quote (100,89 Prozent). Die Quote habe nur dank gemeinsamer großer Anstrengung und Zusammenarbeit von Caritas, Land, Gemeinden und Privaten geschafft werden können, sagte Schwärzler. Für die Zukunft müsse man aber neue Wege beschreiten.

Viele Kleinquartiere

Den Durchbruch brachte die Adaptierung zweier Landesgebäude – im Schulbrüderheim in Feldkirch sind 70 Quartiersplätze entstanden, im ehemaligen Krankenhaus Gaisbühel (Bludesch, Bezirk Bludenz) 45. Die anderen Unterkünfte entfallen auf Kleinquartiere in den verschiedensten Gemeinden.

Herausforderung noch nicht zu Ende

Landeshauptmann Wallner wies aber auch darauf hin, dass “sich die Herausforderung mit 31. Jänner nicht in Luft auflösen” werde. Auch in Zukunft sei mit weiteren Flüchtlingen zu rechnen. Wallner befürwortet die Einberufung der außerordentlichen Landeshauptleutekonferenz: “Wir müssen über die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Bund reden, über schnellere Verfahren, aber auch über eine Verteilungsquote innerhalb der EU. Dass derzeit nur zehn Staaten rund 90 Prozent aller Flüchtlinge aufnehmen, ist auf Dauer nicht haltbar.”

Landesrat Johannes Rauch wies auf eine weitere Thematik hin: “Wichtig wird auch sein, Asylwerbende bei der Integration in den Arbeits- und insbesondere auch in den Wohnungsmarkt zu unterstützen. Auch das möglichst rasche Erlernen der deutschen Sprache müssen wir fördern.”

Einige Länder säumig

Nicht alle Bundesländer haben die Asylquote erfüllt: Kärnten (94,6 Prozent) hat bereits angekündigt, dass es sich nicht rechtzeitig ausgehen wird, die benötigten 115 Plätze zur Verfügung zu stellen. Auch Oberösterreich (93,1), dem 378 Plätze fehlen, wird nach Angaben der zuständigen Landesrätin noch ein paar Tage brauchen.

Nicht einmal die 90-Prozent-Marke schafft derzeit mit dem Burgenland ein ehemaliger Quoten-Erfüller. Die 88,2 Prozent sind aber immer noch besser als die 87 Prozent in Salzburg. Nicht nur in Prozent sondern auch in absoluten Zahlen klares Schlusslicht ist das schwarz-grün regierte Tirol. Dort wurde die Quote am 29. Jänner nur zu 82,6 Prozent erfüllt. Das bedeutet, dass nicht weniger als 486 Plätze fehlen – umso erstaunlicher, dass die zuständige Landesrätin Christine Baur (Grüne) noch am Dienstag versicherte, bis 31. Jänner die Quote erfüllen zu können.

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