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Asus bringt Farbe ins E-Reader-Geschäft

©AP
Der Computerhersteller Asus wird dieses Jahr auch in das E-Reader-Geschäft einsteigen. Statt auf monochromatisches E-Paper setzt das Unternehmen dabei auf ein farbiges OLED-Display, berichtet die britische Times.

Demnach werde das Sechs-Zoll-Display selbst beim Abspielen von Videos eine Akkulaufzeit ermöglichen, die mit bisherigen Schwarzweiß-Geräten konkurrieren kann.

Voll in Farbe

Auf der CES Anfang Januar standen insbesondere monochromatische E-Reader mit großen Displays im Rampenlicht: der Skiff Reader sowie der im Oktober 2009 vorangekündigte Que. Doch die Display-Zukunft im Bereich E-Reader wird in Farbe sein.

Bei Asus soll eine Eigenentwicklung zum Einsatz kommen. Das nach Unternehmensangaben sehr helle, sechs Zoll große OLED-Dipsay setzt zwar auf eine aktiv leuchtende Technologie, soll aber dennoch eine Akkulaufzeit von 122 Stunden erreichen. Dies sei selbst dann möglich, wenn nicht nur Text dargestellt wird, sondern über WLAN oder 3G-Mobilfunk beispielsweise Flash-Videos angesehen werden.

Beeindruckende Akkulaufzeit

In Zusammenhang mit Skiff und Que wird kolportiert, dass die Batterie für gut eine Woche Betrieb reicht. Beide großformatigen Geräte sind aber einfärbig und nutzen außerdem das reflektive E-Paper, das nur beim Blättern Strom verbraucht und zur reinen Anzeige mit Umgebungslicht auskommt. Sollte das Asus-Gerät also wirklich bei Video-Wiedergabe in Farbe über fünf Tage Akkulaufzeit bieten, wäre es in Sachen Energieeffizienz ein würdiger Gegner für E-Paper-Modelle.

Bis Jahresende könnte freilich noch eine weiterer reflektiver Display-Ansatz für Furore bei E-Readern sorgen. Qualcomm hat im Rahmen des CES Geräteprototypen mit seiner mirasol-Technologie vorgestellt. Dabei war die Rede davon, dass OEMs bis Jahresende Geräte mit farbigen mirasol-Displays anbieten könnten.

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