Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Aserbaidschan gewinnt den 56. Eurovision Song Contest

Der 56. Eurovision Song Contest hat am Samstagabend mit einer veritablen Überraschung geendet: Der kleine Kaukasusstaat Aserbaidschan hat bei seiner erst vierten Teilnahme mit dem Schmuseduett "Running Scared" von Ell und Nicki die Trophäe für sich gesichert.
Song Contest: So sehen Sieger aus
Bilder vom Semi-Finale
Bilder vom Finale
Nadines bunte Konkurrenz
Das sind Nadines Gegner
Der Siegertitel aus Aserbaidschan

 Österreichs Soulballadenhoffnung Nadine Beiler (“The Secret is Love”) ist hingegen mit Rang 18 von 25 teilnehmenden Ländern eher enttäuschend ausgestiegen. Titelverteidigerin Lena aus Deutschland kam mit ihrer Elektropopnummer “Taken by a Stranger” mit Platz 10 im oberen Mittelfeld zu liegen, während im Vorfeld ausgerufene Favoriten wie Frankreich (Platz 15), Finnland (Platz 21) oder Estland (Platz 24) schlecht ausstiegen.

Dank der neuen Regelung, die Punkteabgabe der Länder so zu reihen, dass der Sieger möglichst lange im Unklaren bleibt, entfaltete sich für die 36.000 Zuschauer in der Düsseldorf Arena und die rund 120 Millionen Menschen vor den Fernsehern ein spannender Abend. Erst gegen Ende der Auszählung der Stimmen aus den 43 Teilnehmerländern zeichnete sich der Sieger ab. Aserbaidschan erreichte letztlich 221 Punkte und übertrumpfte damit Italien, das auf 189 Punkte kam. Für die Südeuropäer feierte Raphael Gualazzi mit seiner Swingnummer “Madness of Love” ein überaus erfolgreiches Comeback nach vierzehn Jahren ESC-Abstinenz. Dritter wurde knapp dahinter Schwedens Eric Saade mit “Popular” und 185 Punkten.

Bei dem Siegerduo handelt es sich um den 22-jährigen Klavierstudenten Eldar Gasimov und die 30-jährige zweifache Mutter Nigar Jamal. “Ich bin der glücklichste Mann der Welt”, beschied Eldar alias Ell nach dem Sieg. Die Idee, mit einem Liebeslied anzutreten, sei aufgegangen: “Die Welt braucht mehr wahre Liebe.”

Österreichs Soulstimme Nadine Beiler zeigte sich über ihren 18. Platz gegenüber der APA nicht wirklich betroffen: “Unser größtes Ziel, das Finale zu erreichen, haben wir geschafft. Dass wir schlussendlich nicht unter die Top Ten gekommen sind, ist schade. Aber als ich 12 Punkte aus Deutschland, dem wichtigsten Musikmarkt Europas, bekommen habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut.”

Auch ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz versicherte noch am Abend in Düsseldorf, dass sich Österreich im kommenden Jahr erneut am SongContest-Zirkus beteiligen werde. Auch die Punktevergabe, bei der sich Vorlieben gewisser Regionen für die Beiträge der Nachbarn offenbarten, gehe in Ordnung: “Es gibt hier keinen Grund, am Prozedere Kritik zu üben.”

Im kommenden Jahr dürfte die musikalische Großveranstaltung nun in Aserbaidschans Kapitale Baku stattfinden. Und auch der Termin des Events steht vermutlich fest. Laut Veranstalter, der Europäischen Rundfunkunion (EBU), ist der 26. Mai 2012 für das Finale, der 22. und 24. Mai für die beiden Halbfinalrunden vorgesehen. Hier hat die Gastgeberstadt allerdings noch ein Wörtchen mitzureden.

Aserbaidschan – Ell Nikki – Running Scared

Nadine Beilers Auftritt beim ESC 2011

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Musik
  • Aserbaidschan gewinnt den 56. Eurovision Song Contest
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen