Arterienverkalkung nicht immer vererbbar

Arterienverkalkung kann nur an das andere Geschlecht vererbt werden. Das ist das überraschende Ergebnis der Studie eines Leipziger Wissenschafters.

“Die Weitergabe des Gens, das für Atherosklerose verantwortlich ist, ist abhängig vom Geschlecht der Elterngeneration”, erklärt Daniel Teupser vom Leipziger Universitätsinstitut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik, dem der Nachweis im Tierversuch während eines Aufenthalts an der Rockefeller-Universität New York gelang.

Trage ein männlicher Nachkomme dieses Gen, müsse zuvor die Mutter dieses Gen getragen haben. Umgekehrt erfordere ein weiblicher Nachkomme mit diesem Gen einen entsprechenden männlichen Vorfahren, betont der Wissenschafter: “Wenn wir also beim Menschen dahinter kommen wollen, wie Atherosklerose und damit Herzinfarkt oder Schlaganfall vererbt werden können, müssen wir die Vererbungslinie beachten.” Experten werteten die Studie als erheblichen Fortschritt bei der Suche nach den genetischen Grundlagen der Arterienverkalkung.

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