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Armutsbekämpfung und soziale Sicherheit

"Entwicklungszusammenarbeit ist seit fast 50 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Vorarlberger Landespolitik", betonte Landesrätin Greti Schmid, heute, Freitag, bei der Ausstellungseröffnung im Landhaus in Bregenz.

Unter dem Titel “Öffne die Welt! Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit – Schlüssel zum Menschen” werden Aktivitäten der heimischen Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen im Land, die sich für eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit engagieren, eindrucksvoll dokumentiert.

Mit Hilfe von zahlreichen heimischen Organisationen und Einrichtungen – darunter auch viele kirchliche Initiativen – hat das Land Vorarlberg zur Umsetzung von über 750 Projekten in Südamerika, Afrika und Asien beigetragen, informierte die Landesrätin: “Bei allen Maßnahmen auf diesem Gebiet geht es in erster Linie darum, benachteiligte Menschen vor Ort in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse aus eigener Kraft zu verbessern.”

Nachhaltigkeit

Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Projekte, die überschaubar sind und einer möglichst großen Gruppe von Menschen zugute kommen. Es geht um eine Befriedigung grundsätzlicher menschlicher Bedürfnisse, etwa durch Projekte im Bereich Land- und Forstwirtschaft, wasserwirtschaftliche Projekte, die Förderung von Erziehung und Ausbildung, Verbesserung der medizinischen Basisversorgung und der Gesundheitsdienste sowie Projekte im Sozialbereich. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung von Frauen-, Behinderten- und Jugendprojekten.

Zusammenschluss

Mit der Gründung der Kommission für Entwicklungszusammenarbeit der Diözese, die im Rahmen dieser Ausstellung ihre weltweite Arbeit präsentiert, haben die kirchlichen Hilfswerke der Diözese – Bruder und Schwester in Not, Caritas Auslandshilfe, Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung, die Franziskaner Missionsschwestern, Missio Vorarlberg und das Werk der Frohbotschaft Batschuns sich zusammengeschlossen, um die zukünftigen Herausforderungen einer weltweiten Solidarität mit den Menschen dieser Erde gemeinsam anzunehmen und auch umsetzen zu können.

Die Ausstellung kann bis Donnerstag, 20. November 2008 werktags von 8 bis 18 Uhr im Foyer des Landhauses besichtigt werden.

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