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ARGE MoHi tagte: Wachsender Bedarf an Mobilen Hilfsdiensten

Generalversammlung der ARGE MoHi in Sulzberg
Generalversammlung der ARGE MoHi in Sulzberg ©Henning Heilmann
Starker Zuwachs der Einsatzstunden – Kitty Hertnagel geehrt – Landesrätin Katharina Wiesflecker rechnet mit weiter steigenden Bedarf
Generalversammlung der ARGE MoHi in Sulzberg

SULZBERG 2.110 Helferinnen und Helfer leisteten vergangenes Jahr 605.954 Einsatzstunden in den Mobilen Hilfsdiensten, das sind über 2000 Stunden mehr als im Vorjahr. Auf ihrer 21. Generalversammlung in Sulzberg zog die ARGE Mobile Hilfsdienste am 2. Mai im Haus zur Marienlinde in Sulzberg Bilanz und Landesrätin Katharina Wiesflecker blickte in die Zukunft der Mobilen Hilfsdienste im Land.

Als Obfrau der Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste wies Kitty Hertnagel auf die Bedeutung der MOHIs hin. „Von MOHI Helfern im Ort versorgt zu werden, ist ein hohes Gut“, erklärte Hertnagel. Es gelte, die mobilen Hilfsdienste, welche eine leistbare Versorgung in den eigenen vier Wänden gewährleisten, wertzuschätzen. „Die ARGE Mobile Hilfsdienste schafft die Rahmenbedingungen, die die Kräfte vor Ort für ihre Aufgaben benötigen. Wir wollen älteren und betreuungsbedürftigen Menschen Unterstützung zu bieten, damit sie so lang wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können”, erklärte Hertnagel das Ziel der Arbeitsgemeinschaft.

Steigender Bedarf

Als Landesrätin für Soziales und Pflege prognostizierte Katharina Wiesflecker eine stark ansteigende Nachfrage nach Dienstleistungen der MOHIs in den kommenden Jahren. Bis 2025 sei mit einer Zunahme des Bedarfs an mobilen Hilfsdiensten um 33 Prozent, beim betreuten Wohnen sogar um 72 Prozent zu rechnen. Um die Zahl der Anstellungen weiter zu erhöhen, stellen Land und Gemeinden heuer im Sozialfonds 400.000 Euro zusätzlich zur Verfügung, somit in Summe 870.000 Euro. Damit können etwa 35 neue Anstellungen bei den Mobilen Hilfsdiensten unterstützt werden. “Für viele Familien wäre die häusliche Betreuung ohne MOHIs nicht möglich”, lobte Wiesflecker die zuverlässige Arbeit der MOHIs im Land und sagte allen MOHI-Mitwirkenden ein großes Dankeschön.

Gemeinsam stark

ARGE-Geschäftsführerin Simone Bemetz-Kochhafen dankte allen Mitarbeitern der MOHIs für ihr Engagement und die geleisteten Einsatzstunden. Als Geschäftsführerin der Hauskrankenpflege Vorarlberg bedankte sich Gabi Wirth für die gute Zusammenarbeit mit den MOHIs. Angela Jäger vom Betreuungspool Vorarlberg stellte fest, das geänderte Familienstrukturen viele Veränderungen mit sich bringen. „Die Betreuung vor Ort wird immer komplexer“, so Jäger. 1.328 Teilnehmer nahmen 2018 an Schulungen und Weiterbildungen teil.

Vielseitige Hilfe

Die ARGE Mobile Hilfsdienste ist der Dachverband aller 50 Mobilen Hilfsdienste in Vorarlberg. Zum Angebot zählen Betreuerische Hilfen, Hauswirtschaftliche Hilfen und Hilfestellungen. 2019 wird die Landesgeschäftsstelle von Feldkirch nach Dornbirn verlegt, um Tür an Tür mit anderen Betreuungsorganisationen Synergien zu nutzen. “Die ARGE trägt maßgeblich dazu bei, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die die MOHI-Kräfte für ihre wichtigen Aufgaben benötigen. Es ist unser Ziel, dass ältere und betreuungsbedürftige Menschen Unterstützung bekommen, damit sie so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können”, unterstrich Landesrätin Wiesflecker in ihrer Gastrede als vor den Teilnehmern der Generalversammlung.

Viele Ehrengäste

Für 15 Jahre Engagement bei den MOHIs wurde Obfrau Kitty Hertnagel geehrt, die zugleich Einsatzleiterin in Sulzberg ist und sich stets als starke Kämpferin für die mobilen Hilfsdienste gezeigt habe. „Wir sind sehr froh, dass Kitty Hertnagel hier bei uns in Sulzberg tätig ist“, erklärte Bürgermeister Helmut Blank in seiner Gastrede. Die Versammlung der ARGE Mobile Hilfsdienste besuchten auch Dietmar Illmer vom connexia sowie Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. HE

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