ARGE Mobile Hiflsdienste zieht positive Bilanz

Ansprechpartnerinnen für die 2015 Mohi-Mitarbeiterinnen im ganzen Land: Geschäftsführerin Uschi Österle, Obfrau Kitty Hertnagel und Stellvertreterin DSA Barbara Moser-Natter.
Ansprechpartnerinnen für die 2015 Mohi-Mitarbeiterinnen im ganzen Land: Geschäftsführerin Uschi Österle, Obfrau Kitty Hertnagel und Stellvertreterin DSA Barbara Moser-Natter. ©ARGE Mohi / TM-Hechenberger
Bilder JHV der ARGE Mohi

Mobile Hilfsdienste haben 2011 mehr als 4000 Menschen betreut.

571.031 geleistete Einsatz-Stunden und damit eine weitere Steigerung von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr:

Bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag präsentierten Obfrau Kitty Hertnagel und Geschäftsführerin Uschi Österle in Altach eine eindrucksvolle Bilanz 2011 der ARGE Mobile Hilfsdienste (ARGE Mohi).

Die 2015 MitarbeiterInnen der 51 Mobilen Hilfsdienste im ganzen Land haben 4155 pflegebedürftige Menschen betreut. Das Gros ihrer Klienten (79 Prozent) ist zwischen 60 und 90 Jahre alt. „Interessant ist aber auch, dass der Anteil an über Hundertjährigen ständig leicht zunimmt,” berichtete ARGE Mohi-Geschäftsführerin Uschi Österle. 2011 wurden 14 Menschen dieser Altersgruppe vom Mobilen Hilfsdienst versorgt. Ein Drittel der Klienten war ein bis drei Jahre auf die Betreuung angewiesen, 17 Prozent werden bereits mehr als fünf Jahre regelmäßig vom Mohi besucht.

Großen Anklang finden auch die Angebote der Tagesbetreuung. In Brand, Schlins und im Vorderwald haben die Mobilen Hilfsdienste neue Einrichtungen eröffnet. Damit bieten nun insgesamt zwölf Mohis diese flexible Entlastungsmöglichkeit für pflegende Angehörige. Auch viele allein lebende, ältere Menschen nehmen dieses Angebot, soziale Kontakte zu pflegen, gerne an. Fast 43.000 Einsatzstunden haben die Mohi-HelferInnen in die Tagesbetreuung investiert, insgesamt wurden dort 204 Gäste betreut.

Um für ihre vielseitigen Anforderungen bestens gerüstet zu sein, bilden sich die Mohi-Mitarbeiter laufend weiter. Bei Schulungen und Weiterbildungsangeboten wurden 2011 insgesamt 2789 Teilnehmer gezählt. Neue Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, sich im Rahmen von verschiedenen Schulungen mit Kommunikation, Ethik, Schweigepflicht, Validation und ähnlichen Themen auseinander zu setzen. Außerdem müssen sie Erste Hilfe-Kurse absolvieren. Zur Zeit sind bei den Mobilen Hilfsdiensten insgesamt 84 ausgebildete HeimhelferInnen im Einsatz. „Das sind fünf Prozent unserer Mitarbeiter”, erklärte ARGE Mohi-Obfrau Kitty Hertnagel. ”Unser Ziel ist es, dass kurz bis mittelfristig zehn Prozent der Mohi-HelferInnen diese Ausbildung haben.”

„Die Kompetenzen der ausgebildeten HeimhelferInnen müssen gestärkt und erweitert werden”, berichtete Landesrätin Dr. Greti Schmid den Mohi-Mitarbeiterinnen, dass sie sich auch beim Bund massiv für dieses Ziel stark mache. „Wir müssen alle Kräfte bündeln und die Betreuungs- und Pflegepersonen im Sinne unserer alten Menschen und Patienten gezielt einsetzen, um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden.”

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