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Arbogast erwacht wieder zum Leben

Auch in St. Arbogast kehrt wieder Leben ein
Auch in St. Arbogast kehrt wieder Leben ein ©Michael Mäser
Auch im Bildungshaus St. Arbogast sieht man in den schwierigen Zeiten der letzten Wochen neue Chancen.

Götzis. Nach der Absage von über 300 Veranstaltungen kommt auch das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast wieder in Bewegung und die ersten Programmpunkte konnten wieder durchgeführt werden. Mit kleinen, feinen Inhalten, die unter den derzeitigen Umständen gut möglich sind, geht auch in Arbogast der hoffnungsvolle Blick nach vorne. 

Zeit sinnvoll genutzt

Der Corona Lockdown hat auch im Bildungsdorf am Ortsrand von Götzis für Stillstand gesorgt. „Das traf uns ins Mark und stellt uns immer noch vor große Herausforderungen. Aber wir machen das Beste daraus und es gibt wirksame Mittel gegen Angst, Populismus und Verschwörungstheorien – sie heißen Bildung und Seelsorge“, so Hausleiter Daniel Mutschlechner. Dabei konnte in Arbogast aber auch die Zeit des Leerstands sinnvoll genutzt werden, um das Haus aufzufrischen. Veranstaltungsräume wurden neu gestrichen, Böden geölt, kleinere Sanierungsmaßnahmen gesetzt und in den Gästezimmer konnten während der Schließzeit über 150 Pflegerinnen aus Osteuropa beherbergt werden. „Die Gäste haben sich sehr wohlgefühlt bei uns“, so Mutschlechner. 

Leben in St. Arbogast

„Das Arbogaster Seminardorf steht auf einem Fels, und das ist ein gutes Symbol. Wir wollen die Krise mit Kreativität in eine Chance verwandeln“, blickt der Leiter des Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast nun aber hoffnungsvoll in die Zukunft. So werden vor allem Programm-Angebote im kleineren Kreise angeboten und dabei gleichzeitig die Weitläufigkeit des Seminardorfes ausgenutzt. So konnte bereits im Mai das Bildungsprogramm im angemessenen Rahmen und mit neuen Formaten gestartet werden. „Wir haben den Arbogast-Laden, wo es regionale und nachhaltige Produkte, Bücher zur aktuellen Situation, Karten und neue Slow-Food-Angebote aus unserer Küche als „Take Away“ gibt. Die Schutzmaßnahmen werden sorgfältig, aber unaufgeregt umgesetzt, sie erdrücken den Inhalt nicht“, freut sich Mutschlechner, dass wieder Leben in Arbogast einkehrt. 

Programm im kleinen Kreis

Für den bevorstehenden Sommer sind in Arbogast schon wieder zahlreiche Programmpunkte geplant. Dazu entwickelt sich der stimmungsvolle Hof im Seminardorf zu einem beliebten Treffpunkt und eine Kunstinstallation von Anna Rubin mit hunderten Windrädern sorgt für frischen Wind und gibt auf spielerische Weise Hoffnung und Zuversicht. „Im Programm werden wir gesellschaftspolitische Fragen stellen, seelische Wunden heilen und die Sehnsucht nach echter Musik und wahrhaftiger Begegnung stillen. Wenn auch im kleinen Kreis. So gibt es etwa am 31. Juli in Zusammenarbeit mit unserem Freundeskreis einen Abend mit Liedern von Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann“, lädt Daniel Mutschlechner alle Interessierten nach St. Arbogast ein. Dazu gibt es für Familien zwei Sommer-Ferienwochen zur Erholung „vor der Haustür“ und die Arbogast Küche lädt jeden Donnerstagabend zum Genussmenü in Slow-Food-Qualität ein. Mit dem veganen Mittagstisch jeden Mittwoch- und Freitagmittag fördert das Bildungshaus zudem die kulturelle und soziale Bildung und fördert gleichzeitig die vielen regionalen Produzenten, welche in den letzten Monaten ebenfalls zum Stillstand gezwungen waren. MIMA 

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