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Arbeiten nach Zugentgleisung in Braz laufen weiter auf Hochtouren

Braz -   Die Instandsetzungsarbeiten an der Bahnstrecke in Braz nach der Entgleisung eines Güterzuges in der Nacht auf Mittwoch laufen nach Plan.
Video: VOL Live war vor Ort in Außerbraz
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50 Arbeiter seien bei durchgehenden Regenfällen und Temperaturen um teilweise nur fünf Grad im Dauereinsatz, informierte der ÖBB-Pressesprecher René Zumtobel am Sonntag.

Bis zum Abend werden die 26 am Vortag gefertigten Gleisfelder von jeweils 30 Metern Länge durch einen 40 Tonnen schweren Schienenkran verlegt sein. “Es wird Gleisstück für Gleisstück aneinandergelegt und in späterer Folge verschweißt und zusammengefügt. Rund 30 Einzelschweißungen sind dafür nötig”, erläuterte Zumtobel.

In der Nacht auf Montag sei dann eine Schotterbettreinigungsmaschine im Einsatz, durch die 80 Prozent des alten Gleisschotters wiederverwertet und eingebaut werden können, rund 1.500 Tonnen müssen neu aufgetragen werden. Eine sogenannte Gleisstopfmaschine werde den Schotter dann entsprechend verdichten, um eine ideale Lage des Gleises zu gewährleisten, schilderte der ÖBB-Sprecher die Vorgehensweise.

Bis spätestens Montag 14.00 Uhr soll nach ÖBB-Zeitplan die beschädigte Einfahrweiche des Bahnhofes Braz durch eine neue ersetzt werden. Auch das mehrere Tonnen schwere Stück wird mit dem Schienenkran verlegt. Ebenfalls für Montag geplant ist das Aufspannen von über 800 Metern Fahrleitung. Zudem wird die Verstärkerleitung neben der Bahnstrecke erneuert. Für diese Arbeiten stehen mehrere Motorturmwagen – das sind Schienenarbeitsfahrzeuge mit Hebebühne – im Einsatz.

Am Dienstag sollen noch die beschädigten Betonteile einer Unterführung neu errichtet und das dazugehörende Sicherungsgeländer angebracht werden. Ansonsten sind laut Zumtobel die groben Arbeiten bis dahin abgeschlossen und man werde sich der Elektronik widmen. Unter anderem müssten Erdungskabel neu angebracht, Isolierungen und Signalanlagen überprüft und neu eingebaut werden.

Der ÖBB-Sprecher zeigte sich zuversichtlich, dass die Arlbergbahnstrecke wie geplant am Dienstagabend wieder freigegeben werden kann. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Landeck/Zams und Bludenz funktioniere indessen gut. Die Kunden müssen mit einer um zehn bis 20 Minuten längeren Fahrzeit rechnen. Die Nachtzüge zwischen Zürich/Bregenz und Wien werden großräumig über Deutschland umgeleitet.

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