Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Arbeit statt Beschäftigung

Klaus Brunner, Michaela Wagner-Braito und Georg Matzak
Klaus Brunner, Michaela Wagner-Braito und Georg Matzak ©Birgit Loacker
Auf dem Weg zu einer inklusiven Arbeitswelt
Auf dem Weg zu einer inklusiven Arbeitsweltu201c

 

Mäder Die Lebenshilfe Vorarlberg veranstaltete am vergangenen Donnerstag und Freitag den jährlichen Trialog für Menschen mit Behinderungen, Angehörige sowie professionelle Begleiterinnen und Begleiter. Der spannende Vortrag in Mäder werden von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Klaushofer und Univ.-Prof. Dr. Walter Pfeil gestaltet. Die beiden Universitätsprofessoren sind Experten im Bereich der Menschen-Rechte sowie im Arbeits- und Sozialrecht.Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Entlohnung“, soweit die Theorie. In der Realität ist das noch nicht ganz so wie es sich die Betroffenen wünschen würden.

“Taschengeld, wie es Kinder bekommen”

Viele Menschen mit Behinderungen bekommen nur ein Taschengeld und keinen Lohn. Es sind vor allem jene, die in Werkstätten und arbeiten. Diese erleben das als unglaubliche Diskriminierung – sie arbeiteten zwar, erhalten aber kein entsprechendes Einkommen, sondern bloß ein “Taschengeld”. Der UNO-Behindertenrechtskonvention zufolge sollten Menschen mit Behinderungen selbst sozialversichert und in den Arbeitsmarkt integriert werden, abseits von Beschäftigungstherapie. Sind die Betroffenen nur mitversichert bekommen sie im Alter auch keine Pension aufgrund ihres Erwerbseinkommens, sondern eine Waisenpension. „ Wer Selbstbestimmung, Normalisierung und Inklusion ernst nimmt, der kann Menschen mit Behinderungen nicht länger nur die Beschäftigung in geschützten Einrichtungen anbieten, sondern es muss eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe sein, Konzepte zu entwickeln, die ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben ermöglichen und eine dauerhafte Eingliederung in das Erwerbsleben unterstützen“, so Georg Matzak (Geschäftsbereichsleiter Lebenshilfe Vorarlberg).

Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher, Lebenshilfepräsidentin Gabriele Nussbaumer, Peter Klinger (Caritas), Mathias Burtscher (Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg) und Bernhard Amann (Vizebürgermeister Hohenems) ließen ich diesen Vortrag genauso wenig entgehen wie Simone Bemetz-Kochhafen (GF Mohi Vlbg), Kitty Hertnagel (Obfrau Mohi ), Simon Öhe (Büro für Integrationprojekte), Andreas Dipold, Christine und Raimund Frick. LOA

 

 

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Mäder
  • Arbeit statt Beschäftigung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen