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App zur Schuleinschreibung kommt nur auf freiwilliger Basis

Die Schuleinschreibungsapp soll als neue Version auf freiwilliger Basis kommen.
Die Schuleinschreibungsapp soll als neue Version auf freiwilliger Basis kommen. ©Pixabay.com (Sujet)
Nachdem sich die in Pilotschulen erprobte App für die Schuleinschreibung der Taferlklassler als zu lang und komplex erwiesen hat, bestätigte das Bildungsministerium am Montag, dass es eine neu programmierte Version geben wird, die nur auf freiwilliger Basis kommt.

Ursprünglich geplant war, die App um die freundliche Koboldin "Poldi" im Jänner 2021 verpflichtend an allen Volksschulen einzusetzen. Das Screening zur Feststellung der kognitiven Schulreife ist wie ein Computerspiel aufgebaut, in dem die Kinder Aufgaben lösen. Der Test soll etwa Aufschluss darüber geben, ob diese schon mit Sprachlauten umgehen können, ein altersgemäßes Verständnis von Mengen und ein basales Wissen über Zahlen und Schrift haben und wie es etwa um ihre Schreibbewegungen und Gedächtnisfunktionen bestellt ist.

Neue Version der Schuleinschreibungsapp

"Wir ändern damit auch die Logik: Von der Zwangsbeglückung bzw. von der Vorgabe des Minoritenplatzes wollen wir, dass Eltern und Schulleitungen zur Überzeugung kommen, dass sie diese App einsetzen wollen", meinte der Generalsekretär des Ministeriums, Martin Netzer, zur APA. "Nach dem Relaunch ist die App hoffentlich so attraktiv, dass die Lehrerinnen und Lehrer sagen: Das hilft uns bei der Arbeit."

Mit der App wurden auch besondere Begabungen, die für die Schulreife noch gar nicht erforderlich waren, erhoben. Dies führte dazu, dass die Tests lange dauerten und Kinder teils frustriert wurden. Das soll sich ändern: Nach dem Relaunch soll der Test maximal 20 bis 25 Minuten dauern - der Teil mit den besonderen Begabungen soll nur bei "Verdacht" additiv zum Einsatz kommen. Auch sonst soll das Verfahren benutzerfreundlicher und (bis auf den grafomotorischen Teil) vollständig online abgewickelt werden. "Poldi" erhält außerdem eine neue Stimme.

Die Entscheidung über die Schulreife trifft - egal ob mit oder ohne App - wie schon jetzt die jeweilige Schulleitung. Nicht schulreife Kinder müssen eine Vorschulklasse besuchen bzw. werden in der 1. Klasse Volksschule nach dem Vorschullehrplan unterrichtet.

(APA/Red.)

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