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Anthony Gormley stellt in Hamburg aus

"Horizon Field Hamburg" als Nachfolgerprojekt des "Horizon Field".
"Horizon Field Hamburg" als Nachfolgerprojekt des "Horizon Field". ©EPA
Sie wird viele Neugierige anlocken: Von Freitag an können Besucher die spektakuläre Installation "Horizon Field Hamburg" des britischen Künstlers Antony Gormley in den Deichtorhallen bewundern.
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Barfuß oder auf Socken können die Besucher die 1.200 Quadratmeter große frei schwingende Fläche betreten.

Über seitliche Treppen gelangen die Menschen auf die schwarze, spiegelnde Ebene, siebeneinhalb Meter über dem Erdboden. Sie soll ihnen neue Erfahrungen und Einblicke ermöglichen. “Den Gegenstand dieses Kunstwerks bilden allein die Menschen, die in und auf ihm agieren”, sagte der Künstler am Donnerstag in Hamburg. Die Ausstellung dauert bis zum 9. September, der Eintritt ist frei.

40 Jahre im Skulpturen-Geschäft

Seit fast 40 Jahren schafft Gormley, 1950 in London geboren, Skulpturen, in denen er sich mit dem Verhältnis des menschlichen Körpers zum Raum auseinandersetzt. “Horizon Field Hamburg” ist die neueste Arbeit aus einer Serie von Projekten, die mit der Partizipation der Besucher operieren.

“One & Other” von 2009 lud 2.400 Menschen ein, einen leeren Sockel auf dem Trafalgar Square für je eine Stunde zu besetzen. In der Arbeit “Blind Light” in der Hayward Gallery in London tauchten die Besucher in weißen Nebel und verloren so die Orientierung.

Nachfolger von “Horizon Field”

Der unmittelbare Vorgänger des Hamburger Projektes ist die Landschaftsinstallation “Horizon Field” in Vorarlberg, die seit August 2010 im Siedlungsgebiet der Walser (hinterer Bregenzerwald, Kleinwalsertal, Arlberggebiet und Klostertal) zu sehen ist: 100 lebensgroße, eiserne Körper verteilt auf 2039 Meter Höhe in den Bergen.
APA

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