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Antel lässt das Filmen nicht

Drehstart für Antels "Der Bockerer III" auf dem Wiener Westbahnhof. Der letzte Teil der "Bockerer"-Trilogie soll im März 2000 in die Kinos kommen.

Auf dem Wiener Westbahnhof ist am Montag die erste Klappe zu Franz Antels drittem “Bockerer”-Film gefallen. Die Produktion der “epo-film”-Wien/Graz wird bis Ende Oktober in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und in Ungarn gedreht. In diesem letzten Teil der “Bockerer”-Trilogie wird der listig-unerschrockene Wiener Fleischhauer Karl Bockerer alias Karl Merkatz in die Wirren des Ungarn-Aufstandes von 1956 verschlagen und ermöglicht am Ende Dutzenden Menschen die Flucht vor dem kommunistischen Regime.

Unter der Regie von Franz Antel agierten am ersten Drehtag gleich drei Hauptdarsteller, allen voran Titelheld “Bockerer” Karl Merkatz sowie Sascha Wussow und Caroline Vasicek als Gustl und Lena aus dem zweiten “Bockerer”-Teil. Als weiterer alter Bekannter schon seit dem ersten Film der Reihe agiert wieder Heinz Petters in der Rolle des Tarockpartners Hatzinger.

Zum Inhalt: Am Wiener Westbahnhof wartet Karl Bockerer auf die Rückkehr seines Wahlsohnes Gustl (Sascha Wussow) und dessen Frau Lena (Caroline Vasicek), die nach langen Jahren in Russland erstmals wieder nach Wien kommen. Während der Zug Verspätung hat, genehmigt sich Bockerer eine Burenwurst und trifft auf seinen früheren Tarockpartner Hatzinger (Heinz Petters). Ihm erzählt der Bockerer, dass er in den nächsten Tagen nach Ungarn fahren wird, um Fleisch einzukaufen – nicht ahnend, dass er damit in eine Revolution geraten wird…

Ein Wiedersehen bringt der Film mit Heinrich Schweiger (Oberst Novotny), Heinz Marecek (Rosenblatt) sowie Thaddäus Podgorski, Dolores Schmidinger, Gideon Singer, Marianne Nentwich, Erich Padalewski und vielen anderen.

Neu im Darstellerteam sind Adi Hirschal in der Rolle des Hauptmann Assinger, Fredy Schwardtmann als Reporter Otto, Reinhard Reiner als Fritzl und Istvan Iglody als Hauptmann Szillagy.

Aufwendige Requisitenbeschaffung mit Panzern in Budapest bis zur Anmietung einer riesengroßen Lagerhalle für tausende Filmkostüme in Wien begleiten die Produktion, von der Franz Antel sagt: “Der dokumentarische Hintergrund zu meinem Film ist die Haltung Österreichs während der ungarischen Revolution, die ein Zeichen der Menschlichkeit und der Zusammenarbeit über die nationalen Grenzen hinaus war. Diese Haltung und die Hilfsbereitschaft der Österreicher ist bis jetzt viel zu wenig gewürdigt worden, und genau das wird mein Film tun.” (20.9.99)

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