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Anspruchsvolle Musik mit viel Ausdruck interpretiert

Großartiger Auftritt der Bürgermusik Hohenems im Löwensaal
Großartiger Auftritt der Bürgermusik Hohenems im Löwensaal ©Stefan Klien
Begeisterten Beifall gab es beim Cäcilienkonzert der Bürgermusik Hohenems
Cäcilienkonzert der Bürgermusik Hohenems 2018

Hohenems. Die Cäcilienkonzerte der Bürgermusik Hohenems unter der Leitung von Andreas Gamper, gehören in der Nibelungenstadt immer wieder zu den blasmusikalischen Höhepunkten. Die beiden Aufführungen vom Samstagabend und Sonntagnachmittag im Hohenemser Löwensaal wurden vom zahlreich erschienenen Publikum mit reichem Applaus bedacht.

Begrüßung und Ehrung

In seiner sympathischen Begrüßungsansprache würdigte Obmann Karl-Heinz König Lara Heinzle, Noah Amann, Alexander Müllner, Pongruber Felix und Moritz Mathis zum Juniorabzeichen sowie Linda Jäger zum bronzenen Jungmusiker-Leistungsabzeichen recht herzlich. Dirigent Andreas Gamper lobte die Vereinstreue von Paul Mathis: „Er musiziert seit vierzig Jahren bei der Bürgermusik und ist ein Virtuose auf seinem Instrument: der Tuba“, so der Laudator.

Beschwingter Auftakt

„Wer die Jugend hat, dem gehört die Zukunft!“ Dieses geflügelte Wort kam einem unwillkürlich in den Sinn, als die Jugendmusik „Klangschmiede“ der Bürgermusik Hohenems unter der kompetenten und engagierten Leitung von Stefan Mathis, die Konzertbesucher auf den Abend einstimmte. Und was dabei speziell gefreut hat: Die drei überzeugend vorgetragenen Kompositionen mit vollem Klangvolumen, gekonnten Wechseln in Tempo und Dynamik leiteten das Konzert mit gepflegter Blasmusik ein.

Rhythmisch prägnante Melodien

Nach reichlichem Beifall wurde die Bühne frei für die Bürgermusik Hohenems unter der musikalischen Leitung ihres Dirigenten Andreas Gamper, der ein ebenso fantastisches wie anspruchsvolles Programm zusammenstellte. Vom ersten Stück an, dem „Preludio alla Scherzo“ zeigte die Bürgermusik ihr musikalisches Können. Der grundlegende Gedanke dieses umfangreichen Werkes war, eine fein abgestimmte und musikalisch sinnvolle Zusammenstellung zu präsentieren. Die Ouvertüre „Nabucco“, eine der wohl bekanntesten Melodien des großen und bedeutenden italienischen Komponisten Giuseppe Verdi – wobei der Mittelteil dieses Werkes, der einzigartige, auffällige Sklavenchor die Ouvertüre so berühmt und populär gemacht hat – wurde von der Bürgermusik in einem Arrangement von Franco Cesarini stilvoll interpretiert und dargeboten. Es war zweifelsfrei der Höhepunkt des Konzertabends. Zurück ins Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts führte der Konzertwalzer „Wiener Bürger“ von Carl Michael Ziehrer. Ziehrers Walzer erhielt eine Neuerung in der Art zu komponieren, z. B. mit Trompetensignalen, welche das An- und Abtreten der Bürgerwache darstellen sollen… Den konzertanten Marsch „Olandese“ des italienischen Komponisten Giovanni Orsomando füllte die Bürgermusik mit einem imposanten Klangteppich aus.

Schwungvoll, beseelt und inspiriert

Nach der herrlichen Marschburleske „Einzug der Plagiatoren“ von Siegfried Bethmann, agierte die Bürgermusik im zweiten Teil bei den Stücken „Visit to George Gershwin“, „The Beatles“ und „Michael Jackson´s King Of Pop“ schwungvoll, beseelt und inspiriert. Sie präsentierte sich als geschlossene Einheit, angereichert mit zahlreichen solistischen Schmankerln. Lang anhaltender Beifall brachte dem Publikum noch Zugaben ein, ehe sich die Bürgermusik Hohenems verabschiedete. (BET)

 

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