Anschauliche Zeitgeschichte

Filmvorführung Lustenau Gestern & Heute
Filmvorführung Lustenau Gestern & Heute ©veronikahofer
Amateurfilmer Robert König darf sich über großes Interesse an seinem Werk erfreuen.
Filmvorführung Lustenau Gestern & Heute

Lustenau Dass den Lustenauern ihre Heimatgemeinde am Herzen liegt, zeigte sich wieder einmal an dem großen Andrang, der bei den Filmvorführungen mit dem Titel „Lustenau Gestern & Heute“ herrschte. Bereits zweimal wurde der Film vor einem vollen Saal präsentiert.

Zeitgeschichtliches Werkstück

Als solches bezeichnete Alban Lunardon, der den informativen und kurzweiligen Text, im Film gekonnt gesprochen von Silvia Hagspiel-Eisenhofer, verfasst hat. Der Film zeigt nicht nur Bilder, sondern vermittelt auf eindrückliche Art die Lebensweise der Lustenauer und den Wandel der Gemeinde in allen Bereichen. Bereits in den 70er Jahren hatten Robert König und Heinz Bucher mit ihren Fotografien die Grundlage für den heutigen Film geschaffen. Unzählige Arbeitsstunden stecken hinter dem jetzigen Projekt, der Überarbeitung und Ergänzung durch Robert König unter Verwendung verschiedener Stilmittel.

Vom kleinen Dorf zur größten Marktgemeinde

Eine der erstaunlichsten Aussagen im Film ist wohl, dass es um 1800 in Lustenau etwa 400 Häuser gab, wogegen das heutige Bild der Gemeinde von ungefähr 4000 Objekten geprägt wird. Auf unzähligen Fotos werden alte Straßenzüge und Gebäude wieder lebendig, ehemalige Gasthäuser erwecken nostalgische Gefühle. Die Kirchen Lustenau sind ebenso dokumentiert, wie die Schulen und Kindergärten. Immer wieder bringt der Vergleich zwischen früher und heute die Zuschauer zum Staunen.

Die Dokumentation erfasst alle Lebensbereiche

Der Wandel von der Landwirtschaft zur Industrie wird anhand der zahlreichen Fotos erfahrbar, vor allem die Entwicklung, die Lustenau der Stickereiindustrie verdankt. Besonders berührten Bilder der handwerklichen Berufe, wie Sattler, Schuster, Schreiner oder Küfer und der Menschen, die sie ausübten. Auch alltägliche Verrichtungen, wie das Wäschewaschen, Kraut hobeln, Schollen stechen, Mosten u. s. w. werden in Erinnerung gebracht. Den Bereichen Sport, Kultur und Freizeitaktivitäten ist ein weiteres Kapitel gewidmet und manch junger Zuschauer wundert sich vielleicht, wie es die Menschen früher ohne Tablets, Handy oder Computer ausgehalten haben.

 

Umfrage: „Was verbinden Sie mit diesem Film?“

Monika Alge

„Für mich war es interessant, Leute, die ich kennenlernte, als ich nach Lustenau kam, und die inzwischen verstorben sind, wieder einmal zu sehen und wie sich der Ort verändert hat.“

Irmgard Fitz

„Für mich ist das Heimat, sind es Jugenderinnerungen! Als ich die Fotos der Viehausstellung sah, fühlte ich mich gleich zurückversetzt, denn als Kind ging ich sehr gern dorthin.“

Ernst Tschemernjak

„Ich bin voll des Lobes über diesen Film, er hat mir sehr gut gefallen! Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass so etwas so spannend und professionell gemacht werden kann.”

Werner Hagen

„Es ist gut, dass es Leute gibt, die so etwas bewerkstelligen können und die alten Bilder auf diese Weise einem Publikum näher bringen. Der Film weckt viele Erinnerungen.“

 

Zur Person des Filmemachers:

Robert König, geb. 2.3.1948 in Lustenau, „Hausname Bättlar“

Familienstand: seit 1971 glücklich verheiratet mit Ingrid aus Dornbirn, zwei Töchter (Silvia und Jasmine)

 

Beruf: Pensionierter Stickereizeichner

 

Hobbys: Amateur-Filmer (früher mehr), Fotografieren,

Zeichnen und Malen, (hatte einige Ausstellungen)

Radfahren (zu jeder Jahreszeit)

Lesen

 

Lieblingsessen: Käsknöpfli, Kratzat (Kaiserschmarren), Riebel

 

Lebensmotto: Zeit haben, Zeit nehmen um nichts zu tun

Andere Meinungen respektieren und ernst nehmen, aber auch die eigene vertreten

 

Aufgrund der großen Nachfrage wird der Film ein weiteres Mal vorgeführt:

Filmvorführung LUSTENAU Gestern & Heute

Dienstag, 23. Oktober 2018 um 20 Uhr

Im Sozialzentrum Schützengarten

Eintritt: € 8,–

Jugendliche und Schüler € 5,–

 

 

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