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Andrea Fischbacher ist Österreichs "Sportlerin des Jahres"

Andrea Fischbacher ist Österreichs "Sportlerin des Jahres 2010". Die Olympiasiegerin im Super-G gewann die von Sports Media Austria (SMA) und der Sporthilfe durchgeführte Wahl souverän mit 114 ersten Plätzen vor ihrer ÖSV-Teamkollegin Marlies Schild (19) und Kanu-Weltmeisterin Corinna Kuhnle (12).

Fischbacher wurde am Mittwoch bei der Galanacht des Sports in Vösendorf als Nachfolgerin von Schwimmerin Mirna Jukic geehrt, die zuletzt zweimal gewonnen hatte. Bei der 62. Sportlerwahl kommt damit zum 30. Mal die Siegerin aus dem ÖSV-Alpinlager.

Die 25-jährige Salzburgerin hat bei den Olympischen Spielen in Vancouver die einzige Goldmedaille der ÖSV-Alpinen gewonnen.

Andrea Fischbacher – Mit Ehrgeiz zum Erfolg

Nach zweijähriger Sommer-Dominanz durch Schwimmerin Mirna Jukic (2008, 2009) stellt wieder der Österreichische Skiverband die “Sportlerin des Jahres”. Nachfolgerin von Nicole Hosp (2007) ist die Salzburgerin Andrea Fischbacher, die als einzige rot-weiß-rote Athletin bei den Olympischen Spielen in Kanada eine Goldmedaille erobert hat. Die jetzt 25-Jährige krönte sich im Februar in ihrer Spezialdisziplin Super-G und wurde für den Ehrgeiz, den sie seit ihrer Kindheit an den Tag legt, belohnt.

“Ich habe abgeschwungen, die 1 aufleuchten sehen und gedacht: Wer ist jetzt Erste? Ich, oder wer?” Dreimal hat sich Fischbacher im Zielstadion von Whistler Creekside umgedreht und zur Anzeigentafel geblickt, ehe sie sich sicher war. Auf dem von ihrem Trainer Jürgen Kriechbaum gefinkelt gesetzten Kurs auf der technisch anspruchsvollen und damit für Fischbacher maßgeschneiderten “Franz’s” war sie das Rennen ihres Lebens gefahren. Und es war ein Gold, dass sie regelrecht angekündigt hatte. So wie sie von klein auf wusste, was sie werden will: “Skifahrerin.”

Als Andrea “Fischi” Fischbacher zu Weihnachten 1988 ihre ersten Ski geschenkt bekam, drehte die Dreijährige damit im Elternhaus ein paar Runden um den Tischtennistisch, wobei laut Augenzeugen die Linie von Runde zu Runde bereits enger wurde. Am Christtag ging sie mit Papa Hans erstmals auf die Piste. Im Winter 1990 räumte sie bei den Ortsmeisterschaften ihre erste Medaille ab. Im darauffolgenden Winter stieg sie ins Kadertraining beim Skiclub Eben ein, dem sie immer noch angehört, und dominierte im Pongauer Bezirkscup und bei Schulmeisterschaften in ihrer Altersklasse. Nach der Skihauptschule in Bad Gastein wechselte sie in jene in Schladming und anschließend in die Skihandelsschule.

Den ersten großen Sieg landete Fischbacher am 12. Februar 2004 bei der Junioren-WM in Marburg, als sie den Super-G ex aequo mit der Italienerin Nadia Fanchini gewann. Als Zweite in der Europacup-Super-G-Wertung eroberte sie einen Startplatz im Weltcup und im ÖSV-A-Kader. Im Jahr darauf gelang ihr die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Junioren-WM in Bardonecchia, zudem holte sie sich den Gesamtsieg im Europacup und wieder Platz zwei in der Super-G-Spezialwertung.

Fischbacher wuchs wie Annemarie Moser-Pröll, Petra Kronberger, Andreas Schifferer und ihr Großcousin Hermann Maier im Salzburger Pongau auf. Und wie beim zurückgetretenen Alpin-Superstar ist auch bei Andrea Fischbacher immer schon ein besonderes Talent für den Super-G zu erkennen gewesen. “Mir taugt er irrsinnig gut, man hat nur eine Besichtigung und dann muss es passen. Ich bin eine, die nicht viel herumtut, sondern Vollgas gibt”, sagt sie.

Andrea Fischbacher, die am 11. März 2004 in Sestriere im Weltcup debütierte (Ausfall im Super-G) musste auf ihren ersten Weltcupsieg bis zum 10. Februar 2008 warten, ehe sie im Super-G von Sestriere (ITA) zuschlug. Am 28. Februar 2009 folgte in Bansko (BUL) auch ein erster Platz in einer Abfahrt, die ebenfalls mehr einem Super-G ähnelte. Sie hat weitere sieben Stockerlplätze zu Buche stehen, fünf im Super-G sowie je einen in Riesentorlauf und Abfahrt. Von Weltmeisterschaften hat sie als Beute die Bronzemedaille vom Super-G 2009 in Val d’Isere in ihrem Besitz.

Auch im Privatleben liebt es Comic-Fan Fischbacher sportlich. So zählen Mountainbiken, Volleyball, Tennis und vor allem Enduro-Motorradfahren zu den großen Hobbys der Atomic-Pilotin.

Steckbrief Andrea Fischbacher – “Sportlerin des Jahres”

Steckbrief der 25-jährigen Salzburger Skirennläuferin Andrea Fischbacher, die am Mittwoch als Österreichs “Sportlerin des Jahres 2010” geehrt worden ist:

Andrea FISCHBACHER (25 Jahre):

Geb.: 14. Oktober 1985 in Schwarzach/Salzburg
Wohnort: Eben im Pongau/Salzburg
Größe/Gewicht: 1,64 m/60 kg
Familienstand: ledig
Verein: Union Skiklub Eben
Hobbys: Radfahren, Volleyball, Motorrad, Fußball
Homepage: http://www.andrea-fischbacher.at
Größte Erfolge:
Olympia: Gold Super-G 2010 Vancouver/Whistler
Platz 4 Abfahrt Vancouver/Whistler
WM: Bronze Super-G 2009 Val d’Isere
Platz 7 Super-G 2005 Santa Caterina und 2009 Val d’Isere Abfahrt
Junioren-WM: Gold Super-G 2004 Marburg und 2005 Bardonecchia
Weltcup: 2 Siege (Super-G Sestriere 2008, Abfahrt Bansko 2009)
7 weitere Podestplätze
(1 x Abfahrt, 1 x RTL, 5 x Super-G)
Europacup: Gesamtsiegerin 2005
Zweite Super-G 2005 und 2004
Österreichs “Sportlerin des Jahres 2010”
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