An die Kürbisse, fertig, los!

Herbstzeit ist Kürbiszeit
Herbstzeit ist Kürbiszeit ©DPA
Die Kürbiszeit - manche lieben sie, manche hassen sie. Doch sie gehört zum Herbst, wie die Kekse zur Weihnachtszeit.
Kein Scherz: Diese Halloween-Streiche sind Straftaten

Denn sie eignen sich nicht nur hervorragend zum Kochen, sondern auch zum Basteln und Dekorieren. VOL.AT verrät ein paar interessante Fakten über den Kürbis und zeigen, was man mit dem Herbstliebling so alles machen könnte.

Wissenswertes über den Kürbis

  • Kürbisse stammen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika und sind mit inzwischen rund 800 verschiedenen Arten eine der ältesten Kulturpflanzen.
  • Botanisch gesehen ist der Kürbis weder ein Obst noch ein Gemüse, sondern zählt wie Tomaten, Weintrauben und Johannisbeeren zu den Beerenfrüchten.
  • Außerdem ist der Kürbis ein wahres "Superfood". Denn er ist ein wertvoller Lieferant von Fettsäuren, Vitamin E und Beta-Carotin. Das Fruchtfleisch ist nicht nur sehr kalorienarm, sondern enthält auch wichtige Mineralien wie Kalium, verdauungsfördernde Ballaststoffe und Vitamine. Zudem schützen die darin enthaltenen Antioxidantien vor Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer und Rheuma.

Basteln & Dekorieren

Das allbekannte Kürbisschnitzen

Sehr beliebt - vor allem bei Kindern - ist das traditionelle Kürbisschnitzen. Dabei wird der Kürbis im ersten Schritt mit einem scharfen Messer oben aufgeschnitten, sodass ein Deckel entsteht. Als nächstes wird der Kürbis mit einem Löffel so lange ausgehöhlt, bis eine zwei Zentimeter dicke Wand übrig bleibt. Nun ist Kreativität gefragt: Malt mithilfe einer Schablone oder frei Hand ein Gesicht auf den Kürbis und schneidet es mit einem scharfen Messer vorsichtig aus. Noch ein Teelicht hinein und fertig ist die Halloween-Deko.

Kürbis-Schale

Wem das traditionelle Kürbisschnitzen langsam zu eintönig wird, kann auch mal eine Schale aus dem Super-Gemüse zaubern. Dazu setzt ihr eine Schale umgekehrt auf den Kürbis und zeichnet diese mit einem Stift nach. Schneidet dann den Kürbis entlang der Linie auf und höhlt ihn aus. Nun kann die Schale hineingesetzt werden. Als letzter Schritt wird dem Kürbis noch ein Gesicht gemalt.

Nachdem die Bastelstunde beendet ist, fragt sich: Wohin denn nun mit dem ganzen Fruchtfleisch? Zum Glück lässt sich dieses ganz einfach und vielfältig verarbeiten.

Kochen & Backen

Kürbissuppe

Die Kürbissuppe ist eine der beliebtesten Herbstsuppen. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern lässt sich auch auf viele verschiedene Arten abwandeln. Alles was ihr dazu braucht ist ein Grundrezept, das sich beliebig erweitern und verändern lässt.

Für das Grundrezept könnt ihr eine Kürbissorte eurer Wahl nehmen. Einige können mit Schale verarbeitet werden - so zum Beispiel der Hokkaidokürbis - andere wiederum müssen vorab geschält werden. Das Fruchtfleisch wird von den Kernen getrennt und in grobe Stücke geschnitten. Im nächsten Schritt werden die Stücke mit Olivenöl vermischt und im Backofen bei 180°C für 30-45 Minuten geröstet. Die gerösteten Kürbisstücke werden dann zusammen mit einer Flüssigkeit, zum Beispiel Gemüsebrühe, püriert und mit Gewürzen und Sahne verfeinert. Im untenstehenden Video werden euch einige Tipps verraten, mit der ihr die Suppe im Handumdrehen aufpeppen und verfeinern könnt.

Kürbisbrot

Bananenbrot war gestern - die herbstliche Alternative nennt sich Kürbisbrot. Das Rezept bleibt mehr oder weniger das Gleiche. Nur, dass eben Kürbismus anstelle der zerdrückten Bananen dem Teig beigemengt wird. Für das Kürbismus muss der Kürbis erst wieder aufgeschnitten und entkernt werden. Im nächsten Schritt können die Stücke dann in der Mikrowelle 5 Minuten gegart und anschließend püriert werden. Nun müssen nur noch die restlichen Zutaten untergemischt werden und schon kann das Brot in den vorgeheizten Backofen. Eine Auflistung der Zutaten sowie eine genaue Anleitung findet ihr im Video unter dem Text.

(VOL.AT)

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