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An der Burg Neu-Montfort wird wieder gearbeitet

Baumeister Jürgen Vallaster und Gemeinderat Christoph Längle
Baumeister Jürgen Vallaster und Gemeinderat Christoph Längle ©Michael Mäser
Dieser Tage starteten die Arbeiten zu weiteren Sanierungs- und Schutzmaßnahmen an der Burgruine Neu-Montfort.
Burgruine Neu-Montfort

Götzis. In mühsamer Kleinarbeit wird immer wieder an der Ruine Montfort gearbeitet, damit das Wahrzeichen am Therenberg auch für künftige Generationen Götzner Geschichte erlebbar macht. Nach archäologischen Grabungen im vergangenen Jahr, konnte nun mit weiteren Sanierungsarbeiten begonnen werden. 

Ausstellung im Portierhüsle 

Dabei kamen bei den archäologischen Grabungen im letzten Jahr drei große Kellerräumlichkeiten zum Vorschein und auch die Überreste eines romanischen Gewölbes sind zu erkennen. „Durch diese neuen Gebäudebereiche hat sich auch die Burganlage wesentlich vergrößert“, berichtet dazu Gemeinderat Christoph Längle, Obmann vom Verein zur Erhaltung und Belebung Neu Montforts. Weiters wurden auch sehr alte Kacheln von einem Kachelofen und sonstige Gegenstände bei den Grabungsarbeiten gefunden. Diesbezüglich ist in der zweiten Jahreshälfte eine Ausstellung beim “Portierhüsle in Götzis” geplant, wie Christoph Längle ankündigt. 

Besonderer Kalkmörtel und spezieller Sand 

Dieser Tage konnte nun mit den Arbeiten für die weitere Sanierung der Burganlage begonnen werden. Besonderer Augenmerk wird dabei auch auf Schutzmaßnahmen der neu freigelegten Räumlichkeiten gelegt. Neben einem besonderen Kalkmörtel wird auch ein spezieller Sand aus Kressbronn aufgetragen, da sich dieser besonders für die Sanierung eignet, wie Burgbau-Experte Jürgen Vallaster von der Firma Wilhelm und Mayer berichtet. Ziel ist es dabei in den angedachten 45 Arbeitstagen, dass die instabilen Mauerfugen und das ausgebrochene und lose Mauerwerk verfestigt und geschützt werden. Bürgermeister Christian Loacker und Gemeinderat Christoph Längle betonen dabei die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, da Neu-Montfort schließlich das Wahrzeichen der Gemeinde ist und auch der mittlerweile freigelegte Keller des ehemaligen Palas geschützt gehört. 

Gute Zusammenarbeit mit Denkmalamt 

Mitte Juni sollen die derzeit durchgeführten Sanierungs- und Schutzmaßnahmen abgeschlossen werden. In weiterer Folge ist angedacht, dass der Burgturm noch vom Baum- und Buschwerk befreit wird, da dieses die Mauern zerstört. „Die Kosten für die Sanierungsarbeiten gehen als Eigentümerin an die Gemeinde Götzis, wobei hier die Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt, welches einen großen Teil der Finanzierung übernimmt, sehr gut funktioniert“, richtet Gemeinderat Christoph Längle auch in diese Richtung eine Dankeschön aus. MIMA 

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