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AMS-Richtlinien: So sollen sich Berater bei Migranten verhalten

Auf Facebook veröffentlichte der AMS-Chef die Verhaltensanweisungen.
Auf Facebook veröffentlichte der AMS-Chef die Verhaltensanweisungen. ©APA/Facebook Screenshot
Ein interner Revisionsbericht des AMS, der den richtigen Umgang mit Migranten behandelt, schlägt derzeit hohe Wellen. AMS-Chef Johannes Kopf hat in einem Facebook-Post nun Verhaltensrichtlinien veröffentlicht, die den AMS-Beratern, die Arbeit mit Migranten erleichtern soll.
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Umgang mit Begleitpersonen

Grundsätzich sei die Mitnahme einer Begleitperson zu einem AMS-Termin gestattet. Diese kann aber des Raumes verwiesen werden, wenn die “unbeeinflusste” Befragung eines Kunden notwendig ist. Störe die Person das Gespräch durch Zwischenrufe oder ständiges Fragen, kann die Person ebenfalls aus den Räumlichkeiten geworfen werden. Bei aggressivem Verhalten komme sogar eine Ordnungsstrafe oder ein Hausverbot in Betracht.

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Wählerisch beim Geschlecht

Will ein männlicher Kunde keine weibliche Beraterin, so haben AMS-Mitarbeiter die Anweisung, diesem Wunsch nicht nachzukommen. In speziellen Ausnahmefällen, wenn eine Person beispielsweise unter einer Gewalterfahrung leidet, könne aber um eine/n Berater/in eines bestimmten Geschlechts gebeten werden.

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Verweigerung des Handschlags

Da Begrüßungen in vielen Kulturkreisen anders geregelt sind, zwingt das AMS seine Kunden nicht, ihren Beratern die Hand zu geben. Auch vielen Kunden ohne Migrationshintergrund sei diese Art der Begrüßung unangenehm. In diesen Fällen sei davon Abstand zu nehmen.

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Verweigerung einer Arbeitsstelle aus religiösen Gründen

Wenn ein AMS-Kunde die Möglichkeit auf eine Arbeitsstelle aufgrund von religiösen Gründen nicht nützt, müsse die Begründung durch den Betreuer genau geprüft werden. Gegebenfalls werden dann weitere Schritte eingeleitet. Wird eine zumutbare Stelle zum Beispiel aufgrund von Gebetszeiten abgelehnt kann das laut AMS einen Vereitelungstatbestand darstellen.

 

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Der vollständige Facebook-Post

(Red.)

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