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Am Welttanztag die Kraft des Tanzes spüren

Body Play / Power of Dance
Body Play / Power of Dance ©Kurt Lindmayer
Zum internationalen Welttanztag präsentierte der Verein Terpsichore die volle Kraft des Tanzes.
Am Welttanztag die Kraft des Tanzes spüren

Eine Performance in vier Teilen, die die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten des Tanzes in seiner Reichhaltigkeit zeigte. Tänzer*innen zwischen sechs und fünfundsiebzig Jahren, mit und ohne Behinderung, standen auf der Bühne und interpretierten mit Charme, Witz, Ästhetik und Leidenschaft ihre Choreographien zum Thema „Gemeinsam feiern“.Den Beginn machte die Kompanie Chaim Gebber Open Scene aus Berlin, zusammen mit den Vorarlberger Profitänzerinnen Silvia Salzmann, Carmen Pratzner und Monika Mayer-Pavlidis mit dem Stück „Body Play“. Hier machten sich die Protagonist*innen auf eine Suche, um den menschlichen Körper zu feiern. Durch die mehrheitlich improvisatorisch erarbeitetet Choreographie ergaben sich einzigartige Momente, die durch die unterschiedlichen Körpersprachen der Akteur*innen die Vielfalt der tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten demonstrierte.

Harmonisch, lebendig und sensibel wurden die Bewegungen in den Raum gesetzt und zeigten das Feiern der Gleichheit zwischen Menschen auf.

Der Applaus zeigte, dass der Funke zum Publikum übergesprungen war.

Den zweiten Teil gestalteten Schülerinnen der Ballettschule Monika in Kooperation mit der Volksschule Hard Markt. Zur Musik von Jean Philippe Rameau, gespielt vom Jugendsinfonie Orchesters Mittleres Rheintal, wurlten fünfzig Kinder auf der Bühne um dann wie von magischer Kraft geführt in unterschiedlichen Formationen zu tanzen. Der spielerische Charakter der Choreographie stand im Kontrast zur doch eher strengen Musik. Ein Fest der Epochen, indem das 18. Jahrhundert mit dem Tanzstil des 21. Jahrhunderts freudvoll interpretiert wurde.

Im Stück „Danzon“, ebenfalls vom Orchester begleitet, lud eine Tänzerin im Rollstuhl Gäste zu ihrem Fest ein. Ein Tanztheater der besonderen Art, in dem Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Tanzerfahrungen, mit und ohne besonderen Bedürfnissen in verschiedenen Tanzstilen die Musik von Arturo Marquez mit Energie und Esprit gekonnt umsetzten. Ein ganz besonderer Augenschmaus, der viele Zuschauer zum Schmunzeln anregte.

Einer besonderen Herausforderung stellten sich die Choreographin Monika Mayer-Pavlidis und der musikalische Leiter des Jugendsinfonie Orchesters Markus Pferscher mit dem Bolero von Maurice Ravel. Unglaublich synchron entwickelten die Tänzerinnen sich von Bewegungen am Boden bis zu raumgreifenden und kraftvollen Momenten in ständig wechselnden Formationen zum Ostinato Rhythmus der Musik.

Durch die hohe Konzentration der sechzehn Tänzerinnen entstand ein Spannungsbogen, der bis zum Ende anhielt. Die Spannung war auch im Publikum zu spüren die vor dem enthusiastischen Applaus erst mal ein paar Atemzüge benötigten.

Das Finale, in dem alle Tänzer*innen zusammen auf der Bühne zu Walzerklängen tanzten, gab der Performance ihren speziellen Charakter – gemeinsam feiern – gemeinsam tanzen!

 

 

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